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Gemeinsam stark: Präventionstage an der Moli

Bei den diesjährigen Präventionstagen beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler mit den Themen: Freundschaft, Zusammenhalt, Zivilcourage, Mediennutzung, Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sowie den Folgen von Extremismus und Rassismus im Nationalsozialismus. Je nach Jahrgang standen Workshops, Projekte und Ausflüge auf dem Programm. Rollenspiele, kreative Aufgaben und gemeinsame Aktivitäten boten dabei Gelegenheit, neue Erfahrungen zu sammeln und unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen

Jahrgang 5: Gemeinsam unterwegs
Für die fünften Klassen stand die Stärkung der Klassengemeinschaft im Mittelpunkt. Verschiedene Aktionen boten Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und als Klasse zusammenzuwachsen. Höhepunkt war der traditionelle Ausflug der 5. Klassen ins Wildgatter nach Hildesheim. Trotz des regnerischen Wetters konnten viele verschiedene Tiere beobachtet und die gemeinsame Zeit genossen werden.
Jahrgang 6: Freundschaft und gutes Miteinander
Was macht eine gute Freundschaft aus und wie geht man mit Streit oder Eifersucht um? Diesen Fragen ging die R6b von Frau Hesse in Gesprächen, Rollenspielen und kreativen Aufgaben nach. Dabei tauschten sich die Kinder über ihre Erfahrungen und Vorstellungen aus und gestalteten Freundschaftshäuser und Freundschaftslandschaften. Zum Abschluss entstanden persönliche Freundschaftskompasse, die künftig bei Konflikten Orientierung bieten sollen. In der G6b von Frau Minich ging es um respektvolles Verhalten im Alltag. Gemeinsam wurden Regeln für das Miteinander im Bus, in der Schule, am Esstisch und in Chats besprochen. Am zweiten Tag sorgten Teamspiele in der Turnhalle für Bewegung und Spaß.
Jahrgang 7: Ein gemeinsamer Tag im Zoo
Der gesamte 7. Jahrgang besuchte den Erlebnis Zoo Hannover. Neben den Tierbeobachtungen ging es vor allem darum, sich auch über die Schulformen hinweg besser kennenzulernen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Trotz des regnerischen Wetters gab es viel zu entdecken und interessante Eindrücke für den Biologieunterricht und das Fach Werte und Normen zu sammeln. Besonders zum Nachdenken regten zwei Türen mit den Aufschriften „Das gefährlichste Lebewesen der Welt“ und „Die größte Hoffnung der Welt“ an. Hinter beiden verbarg sich jeweils ein Spiegel, der auf die Rolle des Menschen und seine Verantwortung für die Welt aufmerksam machte.

Jahrgang 8: Zivilcourage und Medien
Die G8 von Herrn Gummelt widmete sich dem Thema Zivilcourage. Mithilfe eines Fragebogens, verschiedener Standbilder und Rollenspiele gingen die Jugendlichen der Frage nach, wie man in schwierigen Situationen helfen und Verantwortung übernehmen kann. In anschließenden Diskussionen tauschten sich unsere Schülerinnen und Schüler sich über unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten aus.
In der R8a und R8b von Herrn Remke und Herrn Suchar standen Mediennutzung, Selbstbild und digitale Identität auf dem Programm. Im Workshop „Ich und meine Medien: Reflexion, Selbstbild & Balance“ vom Explore aus Hildesheim reflektierten die Jugendlichen den Stellenwert sozialer Medien in ihrem Alltag und deren Einfluss auf Gefühle und Selbstbild. Weitere Themen waren Selbstbewusstsein und Zivilcourage.

Jahrgang 9: Alkohol, Drogen und Sicherheit im Straßenverkehr
Im gesamten 9. Jahrgang war die Polizei zu Gast. Herr Koplin, Verkehrssicherheitsberater der Polizeiinspektion Hildesheim, informierte über die Auswirkungen von Alkohol und Drogen auf die Fahrtüchtigkeit. Auch die Nutzung von E-Scootern sowie die damit verbundenen Gefahren und Verkehrsregeln wurden thematisiert. Im Anschluss hatten die Jugendlichen Gelegenheit, ihre Fragen an Herrn Koplin zu stellen.
Jahrgang 10: Geschichte begreifen in Neuengamme
Für den gesamten 10. Jahrgang stand das Thema „Extremismus und Rassismus“ im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften besuchten die Jugendlichen jeweils einen Tag die KZ Gedenkstätte Neuengamme bei Hamburg. In einem vierstündigen Workshop erkundeten sie das ehemalige Konzentrationslagergelände und die Ausstellung. Dabei erfuhren sie mehr über die Lebensbedingungen und persönlichen Schicksale der Häftlinge sowie die wechselvolle Geschichte des Ortes: von der Ziegelei über das Konzentrationslager, die spätere Nutzung als Gefängnis bis hin zur heutigen Gedenkstätte. Besonders eindrücklich waren die historischen Orte auf dem Gelände. Die Überreste der Ziegelei und die Umrisse des ehemaligen Krematoriums erinnern bis heute an Zwangsarbeit, Leid und Gewalt. Der Besuch verdeutlichte, wie wichtig es ist, die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten und sich auch heute gegen Rassismus und Extremismus einzusetzen.