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Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
Am 07.10. und am 08.10. besuchten wir Zehntklässler im Rahmen der Präventionstage zum Thema „Extremismus und Rassismus“ die Gedenkstätte Neuengamme.
Gemeinsam starteten wir mit dem Bus an der Molitoris-Schule und machten uns auf den Weg Richtung Hamburg zur KZ-Gedenkstätte Neuengamme. Dort angekommen, wurden wir von erfahrenen Guides empfangen. In Gruppen aufgeteilt, nahmen wir an einer Führung teil. Wir erfuhren viel über die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers: Von der Ziegelei zum Konzentrationslager, Gefängnis bis zur heutigen Gedenkstätte. Außerdem wurde uns erklärt, was während der Zeit des Nationalsozialismus passiert ist und unter welchen Bedingungen die Häftlinge dort leben und arbeiten mussten.
Während der Führung konnten wir verschiedene Bereiche des Geländes besichtigen und einen Eindruck von den damaligen Ereignissen bekommen. Besonders beeindruckt haben uns die Gebäude der ehemaligen Ziegelei, das Haus des Kommandanten, die Umrisse der Häftlingsbaracken, die Überreste des Krematoriums, der Eisenbahnwagon, der den ehemaligen Bahnhof symbolisierte und das Haus des Erinnerns mit den vielen Namen, die an die verstorbenen Häftlinge des KZ-Neuengamme erinnern.
Es gab verschiedene Ausstellungen, in denen es um die Menschen, die Kleidung, die Räume und das Leben dort ging. Besonders spannend waren die einzelnen Biografien zu Menschen von jung bis alt. Sie erzählten über das Leben sowie die guten und auch die schlechten Zeiten, die jeder Einzelne von ihnen erleben musste.
Die Informationen und Eindrücke waren spannend, aber teilweise auch sehr erschreckend, sodass es den einen oder anderen auch zum Nachdenken brachte.
Der Besuch machte deutlich, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und die Opfer des Nationalsozialismus nicht zu vergessen.
Insgesamt war es ein interessanter und zugleich nachdenklicher Ausflug, bei dem wir viel über die Geschichte gelernt haben.
Davina, Julia und Nele (G10a/b)
