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MINT-Woche 2026 – Entdecken, Forschen, Verstehen

Auch in diesem Jahr fand an unserem Gymnasialzweig wieder die MINT-Projektwoche (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) statt. Sie stellt ein ergänzendes Angebot für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasialzweigs dar, da die Real- und Hauptschulzweige das gesamte Schuljahr über in ihren Wahlpflichtkursen bzw. Profilen arbeiten. Vom 27.04. bis 30.04.2026 arbeiteten die Gymnasialklassen im Vormittagsunterricht intensiv an vielfältigen naturwissenschaftlichen Projekten und setzten sich dabei mit spannenden Fragestellungen aus Naturwissenschaft und Technik auseinander

Im Projekt „Expedition Tiefsee“ tauchten die Schülerinnen und Schüler mit Herrn Sug und Herrn Grewe in einen der geheimnisvollsten Lebensräume der Erde ein. In Kleingruppen arbeiteten sie zu verschiedenen Themen wie Tiefseetieren, Biolumineszenz oder moderner Forschung und bereiteten ihre Ergebnisse kreativ auf. Die Präsentationen reichten von Modellen und Videos bis hin zu interaktiven Plakaten und digitalen Quizformaten wie Kahoot.

Ein anschauliches Beispiel für die praktische und handlungsorientierte Arbeit in der MINT-Woche ist das Projekt „Wir bauen einen Zoo“: Bereits am ersten Projekttag besuchten die Schülerinnen und Schüler mit Frau Nobis und Frau Köhler den Erlebnis-Zoo Hannover, wo sie an einem Workshop mit dem Zoobiologen Wolfgang zum Thema moderne Zootierhaltung teilnahmen. Vor Ort untersuchten sie verschiedene Tieranlagen und lernten, wie unterschiedlich die Bedürfnisse von Tieren, etwa von Affen, Raubtieren oder Huftieren, sind und wie diese im Zoo umgesetzt werden. Im anschließenden Praxisteil gestalteten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen eigene Musteranlagen und setzten dabei ihr neu erworbenes Wissen direkt um. Zurück in der Schule entwickelten die Jahrgänge 5 bis 7 auf dieser Grundlage eigene Zoo-Modelle mit Spielbereichen sowie artgerechten Gehegen für verschiedene Tierarten. Im Jahrgang 9 wurden die Konzepte digital mit Canva aufbereitet und präsentiert. Der Jahrgang 10 setzte sich darüber hinaus kritisch mit dem Thema auseinander und führte Interviews mit Lehrkräften zu ethischen Fragestellungen rund um Zoos, etwa zum Spannungsfeld zwischen Artenschutz und Tierwohl.

Auch im Projekt „Versauerung der Weltmeere“ von Frau Mohwinkel und Frau Priert wurde praxisnah gearbeitet: Mithilfe zahlreicher Experimente untersuchten die Schülerinnen und Schüler, warum die Ozeane saurer werden, welche chemischen Prozesse dahinterstecken und welche Folgen dies für das Ökosystem hat. Dabei wurde deutlich, welche Rolle der Mensch spielt und welche Handlungsmöglichkeiten es im Alltag gibt.

Weitere Projekte der MINT-Woche waren „Die Welt des Kleinen“ (Frau Grobecker, Frau Ernst), in dem mithilfe von Mikroskop, Lupe und Experimenten verborgene Strukturen sichtbar gemacht wurden: von Pflanzenzellen über Mikroorganismen bis hin zur eigenen Erbinformation. Im Projekt „Wald erleben“ (Herr Suchar) standen praktische Naturerfahrungen im Mittelpunkt: Die Schülerinnen und Schüler erkundeten den Lebensraum Wald, beobachteten Tiere und arbeiteten kreativ mit Naturmaterialien. Das Projekt „Checke den Einfluss, die Risiken und die Chancen von Social Media!“ (Frau Fröhlich, Herr Gummelt) setzte sich kritisch mit digitalen Medien auseinander und thematisierte unter anderem Algorithmen, Cybermobbing und den bewussten Umgang mit persönlichen Daten. Ergänzt wurde das Angebot durch das Projekt „Science Slam“ (Frau Stöckl, Herr Klappert), in dem wissenschaftliche Inhalte verständlich und kreativ präsentiert werden sollten.

Der Donnerstagvormittag stand ganz im Zeichen der schulinternen Präsentationen, bei denen die Gruppen ihre Ergebnisse vorstellten. Eine Auswahl der Projekte sollen zudem am Molitoristag (26.06.2026) der Öffentlichkeit präsentiert.