Wetten dass …

Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger es schaffen, die St. Godehard Kirche in Hildesheim mit Lebensmitteln für den Sozialen Mittagstisch Guter Hirt zu füllen.

Diese Wette von Diakon Andreas Handzik und Dechant Wolfgang Voges fand auch große Unterstützung in der Harsumer Molitoris-Schule.

In diesem Jahr feiert das Soziale Mittagstisch sein 25jähriges Bestehen und immer mehr bedürftige Familien und Einzelpersonen kommen zum täglichen Mittagessen in den Guten Hirten oder werden durch das sog. „2. Netz“ mit Lebensmitteltüten versorgt. Hierfür waren auch die Lebensmittel gedacht, die von Eltern, Schülern und Lehrern jetzt in der Molitoris-Schule gespendet wurden.

Organisiert wurde die Sammelaktion in der Schule vom Schulsozialarbeiter Christian Ludwig, der dann auch das stolze Sammelergebnis gemeinsam mit der Lehrerin Monika Klink in der St. Godehard Kirche an Diakon Handzik und Dechant Voges übergab. 22 Kisten, prall gefüllt mit Konserven, Nudeln, Reis, Kakao, Marmelade, Kartoffeln und anderen wichtigen Lebensmitteln, wurden dankbar und mit großer Freude entgegen genommen.

So kann gemeinsam vielen Bedürftigen im alltäglichen Leben geholfen werden. Ein ganz herzliches Dankeschön geht an alle Unterstützer an der Molitoris-Schule, die dafür gesorgt haben, dass die Wette gewonnen und Diakon Andreas Handzik und Dechant Wolfgang Voges ihren Wetteinsatz einlösen und trockenen Fußes über den Hohnsensee gehen mussten. Ein großes Vergnügen für alle!

lebensmittelspenden

Unsere Schülervertretung im Schuljahr 2016/17

Die Schulgemeinschaft bedankt sich herzlich bei allen Schülerinnen und Schülern, die sich in diesem Schuljahr besonders in der Schülervertretung engagieren!

  • Schülersprecher: Simon Hartmann, R10c
  • Stellvertretender Schülersprecher: Jonah Strauß, G9b
  • Schülervertreter im Schulvorstand: Simon Hartmann, Jonah Strauß, Issa Ismail G9a, Fynn Thielebürger G9b

Fachkonferenzvertreter

  • Englisch: Lena Grau G8a
  • Religion: Justus Faber-Arnold G6b
  • GSW: Marcel Klinke H10
  • Wirtschaft: Sarah Wittur R8c
  • Deutsch: Shawna Klöpsch G5a
  • Technik/Werken: Maxim Ziegler R5b
  • Mathematik: Madlen Wiesner G9a
  • Informatik: Jeanine Schwer R10a
  • Musik/Kunst: Joanna Langenau R8b
  • Chemie/Physik/Religion: Antonia Olek R8c
  • Französisch: Lisa Schatz G10
  • Sport: Johanna Olek G8a

Alle Schülervertreterinnen und Schülervertreter stehen alle Mitgliedern der Schulgemeinschaft gern mit Rat und Tat zur Seite.

Die SV wird auch in diesem Schuljahr von Herrn Nordmann betreut.

Zu Besuch im Schülerlabor NanoScience

Ein Fachkräftemangel herrscht derzeit in vielen Berufsbranchen und besonders auch im naturwissenschaftlichen Bereich. Deshalb bietet das Institut für Biologie und Chemie der Universität Hildesheim das zweitägige Schülerlabor NanoScience an, das Schülerinnen und Schülern ab dem 10. Jahrgang Einblicke in die Arbeit im naturwissenschaftlichen Feld ermöglichen und auch die Berufsorientierung der Jugendlichen unterstützen möchte.

Diesem Angebot folgte die G10 der Molitoris-Schule in Harsum und fuhr gemeinsam mit der Chemielehrerin Frau K. Köhler, der Schulleiterin Frau Dr. Kyas sowie der Fachbereichsleiterin Naturwissenschaften Frau Müller zur Uni nach Hildesheim.

Am ersten der beiden Projekttage eigneten sich die Gymnasiasten in zwei Experimentierzirkeln Fachwissen zum Thema Nanotechnologie an, das dann am zweiten Tag im Rahmen eines Planspiels praktisch erprobt wurde. Unter der Fragestellung „Wie gefährlich sind Nanopartikel?“ ging es in dem Planspiel um eine Technikfolgenabschätzung und die Vermarktung der sog. NanoSilber-Waschmaschine. Die Technikfolgenabschätzung befasst sich mit der Beobachtung und Analyse von Trends in Wissenschaft und Technik und den damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Entwicklungen, insbesondere der Abschätzung der Chancen und Risiken.

Die Harsumer Gymnasiasten erlebten einen interessanten aber auch anspruchsvollen Workshop, der später auch mit Realschulklassen durchgeführt werden soll. Den Schülerinnen und Schülern gefielen die beiden Tage an der Uni Hildesheim, zumal sie eine Abwechslung zum Schulalltag darstellten. Durch die zahlreichen Möglichkeiten, selber experimentieren und Verschiedenes testen zu können, wird das Schülerlabor NanoScience sicher nachhaltig in Erinnerung bleiben.

nanobiene

Die Blumenwiese blüht!

Erinnern Sie sich noch? Im Frühsommer legten Schülerinnen und Schüler des

Wahlpflichtkurses Biologie/Technik der Jahrgänge 7 und 8 mit Frau Loniak und Herrn Nordmann hinter der Turnhalle der Molitoris-Schule in wochenlanger körperlich anstrengender Arbeit eine Blumenwiese für die dort in zwei Bienenstöcken lebenden Bienen an. Dazu mussten die Mädchen und Jungen damals zunächst einmal erst eine Fläche urbar machen und so herrichten, dass überhaupt Blumensamen gesät werden konnten.

Doch die langwierige und anstrengende Arbeit hat sich gelohnt! Im Sommer präsentierte sich den Bienen ein wahres Blütenmeer, auf das die Schülerinnen und Schüler zurecht stolz sein dürfen und im Spätsommer leuchteten dann die Sonnenblumen. Danke an alle, die mit Kopf, Herz und Hand so Schönes und gleichzeitig Nützliches geschaffen haben!

blumenwiese

Spendenaktion des Schulsanitätsdienstes

Spenden aller Art werden in jeder Kleiderkammer derzeit dringend benötigt und sind deshalb herzlich willkommen.

Davon hatten auch die Schülerinnen und Schüler des Schulsanitätsdienstes des Molitoris-Schule in Harsum gehört und deshalb während ihrer regelmäßigen AG-Stunden beschlossen, an der Molitoris-Schule eine Spendenaktion selbstständig durchzuführen.

Besonderer Bedarf besteht in den Kleiderkammern des Deutschen Roten Kreuzes, einem Kooperationspartner des Schulsanitätsdienstes der Molitoris-Schule, an Kinderbekleidung und Spielzeug.

Und so baten die Mädchen und Jungen bei Eltern, Lehrern und Mitschülern um Spenden, wobei im mehrmonatigen Sammelzeitraum die Resonanz überwältigend war!

Im September 2016 fand jetzt die Spendenübergabe an zwei verschiedene Kleiderkammern statt. Die Kleiderkammer in Holle wurde Anfang 2016 wieder in Betrieb genommen, da in der Gemeinde Holle durch die dort lebenden Flüchtlinge ein großer Bedarf entstand. In Holle wohnen aktuell rund 70 Flüchtlinge, darunter auch Familien mit Kindern. Doch die Kleiderkammer wird nicht nur von Flüchtlingen, sondern auch von bedürftigen deutschen Familien inzwischen sehr gut angenommen, sodass die Spenden vom DRK- Ortsverein Holle e.V. dankbar entgegengenommen wurden.

Die zweite Hälfte der an der Molitoris-Schule gesammelten Spenden erhält die DRK Kleiderkammer in Bockenem, die es schon seit mehr als fünf Jahren gibt und die mit ihrem Angebot in Bockenem ebenfalls gut etabliert ist.

Die Schülerinnen und Schüler können zurecht stolz sein auf ihr Engagement, das eine große Resonanz fand und vielen hilfsbedürftigen Kinder so viel Freude bringt!

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Zu Besuch bei Airbus

Der Traum vom Fliegen, flugfähige Objekte zu bauen und zu experimentieren, welche Materialien für Flugobjekte besonders geeignet sind, inspiriert viele Menschen, so auch im vergangenen Schuljahr die G9 der Harsumer Molitoris-Schule mit ihrem Klassenlehrer Fabian Klappert.

Ermöglicht wurde dies durch eine Kooperation mit den Airbus-Werken in Stade, denn Airbus hat ursprünglich ein Windrad für die Molitoris Windkraft-Genossenschaft aus Karbonfasern gefertigt. Im Rahmen dieser Kooperation fuhren die G9 und der damalige Wahlpflichtkurs Windkraft nach Stade und wurden von den Werksstudenten der Firma Airbus bei einer Werksführung zunächst einmal mit den Örtlichkeiten und der eigentlichen Arbeit im Stader Werk vertraut gemacht. In Stade werden bei Airbus u.a. Karbonfasern verarbeitet. Diese werden für die Produktion der Flügel für den A380 benötigt.

Die Werksstudenten informierten die Harsumer Gymnasiasten auch über die Möglichkeiten, die ein duales Studium bei Airbus in Stade bietet.

Zwei Wochen später stand der Gegenbesuch der Werksstudenten aus Stade in Harsum an.

Gemeinsam mit den 9. Klässlern wurden in der Molitoris-Schule Karbonfasern verarbeitet. Erstellt wurde eine sog. Druckkalotte, die im realen Flugzeug für den Druckausgleich sorgt. In der Schule bauten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung der Werksstudenten ein Modell im Kleinen nach. Das Verkleben der Karbonfasern erfolgte anschließend im Airbus-Werk in Stade. Das fertige Werkstück bekamen die Mädchen und Jungen der G9 dann per Post aus Stade zurückgeschickt.

Insgesamt waren die Mädchen und Jungen fasziniert und beeindruckt von der Werksführung und der Arbeit mit den Karbonfasern. Mit diesem Arbeitsmaterial zu arbeiten, ist im normalen Schulunterricht in der Regel nicht möglich und so ganz nebenbei erhielten die Harsumer Schülerinnen und Schüler auch einen Einblick in den besonderen Arbeitsalltag von Flugzeugbauern.

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Eine außergewöhnliche Abschlussfahrt

Zu einer Abschlussfahrt mit ungewöhnlichem Ziel machte sich kurz vor den Sommerferien die Klasse R10a der Harsumer Molitoris-Schule mit ihrer Klassenlehrerin Melanie Lawrenz und dem 2. Konrektor Jens Rabba auf den Weg ins polnische Krakau.

Die Klasse hatte den Wunsch, zum Abschluss ihrer Schulzeit an der Molitoris-Schule gemeinsam ins Ausland zu fahren. Für Klassenlehrerin Melanie Lawrenz kam dafür jedoch nur ein Ziel mit geschichtlichem Hintergrund in Frage und so schlug sie der Klasse eine Abschlussfahrt mit dem ungewöhnlichen Ziel Polen vor. Der Geschichtsbezug und die Verbindung nach Hildesheim lag hier klar auf der Hand: Oskar Schindler. Der in Hildesheim gestorbene deutsche Unternehmer hatte während des Zweiten Weltkrieges gemeinsam mit seiner Frau etwa 1200 bei ihm in der Fabrik angestellte jüdische  Zwangsarbeiter vor der Ermordung in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten bewahrt. Die ehemalige Emaillewarenfabrik von Oskar Schindler ist heute ein Museum zur Geschichte Krakaus. Dieses Museums besuchten die Harsumer natürlich ebenso wie die Original-Drehorte des berühmten Films „Schindlers Liste“.

In Krakau bezogen die Schülerinnen und Schüler ein Hostel in der Nähe der Innenstadt.

Gemeinsam mit einer Gästeführerin erkundeten die Jugendlichen aus Harsum das ehemalige jüdische Viertel Krakaus sowie die Straßen des damaligen jüdischen Ghettos. In besonderer Erinnerung blieb bei den Schülerinnen und Schüler schließlich der Besuch des ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz. Das Gehen des Weges nach Birkenau hinterließ tiefe und beklemmende Eindrücke.

Natürlich kamen auch die aktuellen kulturellen und kulinarischen Seite Polens nicht zu kurz: ein polnisches Spezialitätenessen stand ebenso auf dem Programm wie der gemeinsame Besuch des Hardrock-Cafés in Krakau, eine Stadtbesichtigung Krakaus und der Besuch eines Aqua-Parks.

„Es war eben“, so resümierte die Klassenlehrerin Melanie Lawrenz nach der Rückkehr aus Krakau, „eine Abschlussfahrt der besonderen Art!“

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Radio Antenne zu Gast in der Molitoris-Schule

Joris singt in der  Molitoris-Schule in  Harsum?! Dieser Wunsch der Schülerinnen und

Schüler der Klasse G5a kann am kommenden Freitag, 2. September dank des Radiosenders Antenne Niedersachsen in Erfüllung gehen.

Eine Schülerin der Klasse hörte im Radio von der Voting-Aktion des Senders: Ein exklusives Joris-Konzert in der Schule Niedersachsens mit den meisten Votes! Die Klassenlehrerin der G5a, Franka Nobis, war schnell davon überzeugt, dass die Klasse bei dieser Aktion mitmachen muss.

Und so kam es am Montagvormittag zu einem überraschenden Anruf in der Harsumer Molitoris-Schule. Daniel Flüß, Redakteur von Antenne Niedersachsen, fragte nach einem Interview mit der Klasse G5a. Mehr als 1000 Schulen aus ganz Niedersachsen wollen Joris zu sich an die Schule holen – und Werbung im Radio für die Voting-Aktion soll ausgerechnet mit der G5a der Harsumer Molitoris-Schule gemacht werden!

Sofort waren alle Schülerinnen und Schüler begeistert und konnten die Mittagspause mit dem geplanten Interview kaum erwarten. Der Redakteur Daniel Flüß erkundigte sich bei den Mädchen und Jungen, wie cool es denn wäre, wenn Joris zu einem Konzert in die Molitoris-Schule käme. „Das wäre wunderschön! Wir sind neu an der Schule und könnten uns damit beliebt machen! Wir könnten uns Autogramme holen! Es wäre eine tolle Chance für die Schule!“ So lauteten die Antworten die Schülerinnen und Schüler. Und da vor allem die Mädchen der G5a glühende Joris-Fans sind, sangen sie seinen bekanntesten Hit „Herz über Kopf“ dann auch gleich im Radio.

Der Zusammenschnitt des Interviews mit der G5a wird am frühen Dienstagmorgen (30.08.16) auf Antenne Niedersachsen ausgestrahlt. Alle Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule, aber auch die Familienangehörigen und Freunde haben noch bis Mittwoch, 31. August um 10.00 Uhr Zeit ihre Stimme im Internet abzugeben. Hier die Adresse: http://www.antenne.com/starsforfree/on-tour/schule/?id=0604. Jede Stimme zählt, um Joris am Freitag an die Molitoris-Schule zu holen!

Und so haben die Mädchen und Jungen der G5a auch nur einen Wunsch: „Joris, komm bitte nach Harsum!“

FFN Joris Concert

Soziale Kompetenzen stärken

Unter diesem Motto standen die sozialen Projekttage der Molitoris-Schule in Harsum. Für jeden Jahrgang haben sich die Lehrerinnen und Lehrer der Schule spezielle Themen überlegt, die den jeweiligen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler in ihrer Altersgruppe gerecht werden und gleichzeitig die sozialen Kompetenzen stärken.

Grundsätzlich arbeiteten die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen schulformübergreifend, um die sozialen Kontakte innerhalb der Jahrgänge zu vertiefen und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, denn schließlich sind ja alle Molitoris-Schüler!

Für den 10. Jahrgang stand das Thema „Rechtsradikalismus“ auf dem Programm. Acht speziell geschulte Referenten des Deutschen Gewerkschaftsbunden unterstützen die Lehrer dabei und informieren und diskutieren mit den Jugendlichen des 10. Jahrgangs aller drei Schulzweige der Molitoris-Schule. Einen Tag zuvor fuhr der gesamte 10. Jahrgang in die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora in Thüringen.

Finanziell unterstützt wurde dieses Projekt aus den Erlösen des Musik-Festivals „Blues gegen Rechts“. Im vergangenen Februar spielten viele Bands aus Hildesheim und Umgebung unentgeltlich in der Sparkassen-Arena Hildesheim. Die Erlöse aus den Eintrittsgeldern gehen zu 100% an Projekte gegen rechts und zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe. Davon profitiert nun auch die Harsumer Molitoris-Schule.

Der 9. Jahrgang beschäftigte sich während der drei Projekttage mit den Themen Drogen, Alkohol, aber auch Sport und Gesundheit.

Im 8. Jahrgang standen neben dem Knigge-Theater auch Projekte über Zivilcourage und das Selbstwertgefühl sowie ein Selbstverteidigungskurs auf der Angebotspalette, aus der die Schülerinnen und Schüler auswählen konnten.

Medienkunde sowie Präsentations- und Arbeitstechniken waren die Themen des 7. Jahrgangs.

Bunt gestreut war auch das Angebot für den 6. Jahrgang. Neben Projekten zum Thema Fitness wurde auch hier das richtige Benehmen im Alltag besprochen.

Die 5. Klassen sind ja erst seit kurzem an der Molitoris-Schule und müssen sich als Klassenverbände erst noch finden. Deshalb haben die Lehrerinnen und Lehrer dieses Jahrgangs entschieden, dass in den einzelnen Klassen unter dem Oberthema „Neue Schule, neue Klasse“ gearbeitet wurde.

Um die Nachhaltigkeit aller Projekte zu prüfen, wird am Montag, 9. Januar 2017 ein vierter Projekttag  stattfinden, an dem sich die Schülerinnen und Schüler noch einmal mit ihrer Projektgruppe treffen, um gemeinsam zu überlegen, inwiefern das Erfahrene im Alltag umgesetzt werden konnte.

Projekttage

Geflüchtete Jugendliche sprachlich fit machen

Erstmals gibt es seit Beginn des Schuljahres eine Sprachlernklasse und eine Sprachlerngruppe an der Molitoris-Schule in Harsum. Was ist der Unterschied?

In der Sprachlernklasse erhalten 17 Mädchen und Jungen verschiedener Nationalitäten Deutschunterricht, die keine oder nur geringe Deutschkenntnisse haben. Vorwiegend sind sie Flüchtlinge aus Syrien, Afghanisten sowie dem Irak und leben in den Gemeinden Algermissen, Giesen und Harsum. Geleitet wird die Sprachlernklasse von der Molitoris-Lehrerin Frau Klink. Unterstützt wird sie von den Lehrkräften Frau Lesching und Herr Wagner. Die 17 Schülerinnen und Schüler der Sprachlernklasse arbeiten 25 Unterrichtsstunden gemeinsam in dieser Klasse.

Die Voraussetzungen, die die geflüchteten Jugendlichen mitbringen, sind sehr unterschiedlich. Während einige zumindest ein paar Jahre in ihrem Heimatland eine Schule besucht haben, sind andere Flüchtlinge kaum alphabetisiert, weil sie noch nie zur

Schule gegangen sind. Ein schwieriger Spagat für die unterrichtenden Lehrkräfte der Molitoris-Schule.

Etwas leichter ist da schon die Arbeit in der Sprachlerngruppe. Hier treffen sich unter der Leitung der Molitoris-Lehrerin Frau Nobis 7 Jungen und Mädchen, die schon bessere Deutschkenntnisse haben und in mehreren Fächern bereits gut dem regulären Unterricht an der Molitoris-Schule folgen können.

Die Sprachlerngruppe erhält an vier Tagen in der Woche fünf Unterrichtsstunden, um mit Hilfe verschiedener Arbeitsmaterialien die vorhandenen Deutschkenntnisse zu vertiefen. So werden immer das Vorstellen der eigenen Person sowie der sprachliche Umgang mit Alltagssituationen geübt, um diese Schülerinnen und Schüler, die vorwiegend aus Syrien, Iran, Irak, Afghanistan sowie Pakistan stammen und in ihrem Heimatland bereits gute englische Sprachkenntnisse erworben haben, sprachlich noch fitter zu machten. Frau Nobis wird dabei unterstützt von der Deutschlehrerin Frau Monden.

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