Zu Besuch im Schülerlabor NanoScience

Ein Fachkräftemangel herrscht derzeit in vielen Berufsbranchen und besonders auch im naturwissenschaftlichen Bereich. Deshalb bietet das Institut für Biologie und Chemie der Universität Hildesheim das zweitägige Schülerlabor NanoScience an, das Schülerinnen und Schülern ab dem 10. Jahrgang Einblicke in die Arbeit im naturwissenschaftlichen Feld ermöglichen und auch die Berufsorientierung der Jugendlichen unterstützen möchte.

Diesem Angebot folgten 10 Schülerinnen und Schüler sowohl aus den beiden Gymnasialklassen als auch aus einer 10. Realschulklasse der Molitoris-Schule und fuhren gemeinsam mit der Chemielehrerin Kerstin Köhler zur Uni nach Hildesheim.

Am ersten der beiden Projekttage eigneten sich die Jugendlichen in zwei Experimentierzirkeln Fachwissen zum Thema Nanotechnologie an, das dann am zweiten Tag im Rahmen eines Planspiels praktisch erprobt wurde. Unter der Fragestellung „Wie gefährlich sind Nanopartikel?“ ging es in dem Planspiel um eine Technikfolgenabschätzung und die Vermarktung der sog. NanoSilber-Waschmaschine. Die Technikfolgenabschätzung befasst sich mit der Beobachtung und Analyse von Trends in Wissenschaft und Technik und den damit zusammenhängenden gesellschaftlichen Entwicklungen, insbesondere der Abschätzung der Chancen und Risiken.

Die Harsumer Schülerinnen und Schüler erlebten einen interessanten aber auch anspruchsvollen Workshop, sodass die beiden Tage an der Uni Hildesheim wie im Fluge vergingen, zumal sie eine Abwechslung zum Schulalltag darstellten. Durch die zahlreichen Möglichkeiten, selber experimentieren und Verschiedenes testen zu können, wird das Schülerlabor NanoScience sicher nachhaltig in Erinnerung bleiben.

 

Gaumenschmaus für die deutsch-französische Freundschaft

Verführerische Düfte frisch gebackener Crêpes zogen durch die Flure der Molitoris-Schule und lockten zahlreiche Schülerinnen und Schüler in das Forum. Dort warteten schon Mitglieder der Klasse G10b auf Kunden für die leckere französische Spezialität, die wahlweise mit Nutella oder Zimt und Zucker zum Kauf in den beiden großen Pausen angeboten wurde.

Anlass für die Aktion der Schülerinnen und Schüler der Klasse G10b ist der „Deutsch-Französische Tag”, der alljährlich am 22. Januar begangen wird. Ausgangspunkt ist die Unterzeichnung des Élysée-Vertrages vor 55 Jahren durch den damaligen französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle sowie den deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer. Mit dem Élysée-Vertrag sollte die deutsch-französische Freundschaft vor allem durch Kultur- und Jugendaustausche im Bewusstsein der Menschen verankert werden.

Einen „Deutsch-Französischen Tag” gibt seit dem Jahr 2004, um die Jugendlichen beider Länder mit dem Nachbarland und seinem kulturellen Reichtum bekannt zu machen. Auch die Bildungsinstitutionen in Deutschland und Frankreich sind aufgerufen, jeweils am 22. Januar eine besondere Aktion für die deutsch-französische Freundschaft zu organisieren und so begannen in den Französischkursen und -klassen der Molitoris-Schule die Überlegungen, was man denn an diesem besonderen Tag anbieten könnte. Alle Klassen und Kurse erwiesen sich als überaus kreativ! So erstellte die Klasse G9b ein Frankreich-Quiz, in dem die Molitoris-Schüler ihr Wissen über Frankreich testen und die ersten 10, die alles richtig beantwortet hatten, kleine Überraschungsboxen mit französischen Süßigkeiten und Hausaufgabengutscheinen für das Fach Französisch gewinnen konnten.

Bunte Plakate mit Wissenswertem über Sehenswürdigkeiten und berühmte französische Persönlichkeiten sowie deutsch-französische Vourteile entstanden in den Klassen G9a, G8b sowie den Wahlpflichtkursen des Realschulbereiches, wurden dann im Forum rund den Crêpes-Verkaufsstand ausgestellt und bildeten somit die perfekte Kulisse, um das Nachbarland Frankreich einen ganzen Schultag lang in den Mittelpunkt zu rücken.

Am Ende des Schulvormittags waren die organisierenden Französischlehrerin Lea Fröhlich und Corinna Maeckler sehr zufrieden mit dem gelungenen „Deutsch-Französischen Tag” in der Molitoris-Schule und hatten auch schon gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern erste Ideen für das nächste Jahr entwickelt.

Wertvolle Begegnungen zwischen Schülern und Senioren

Eine schöne Aktion erlebten die Schülerinnen und Schüler des Profilkurses Gesundheit und Soziales des 10. Jahrgangs der Molitoris-Schule kurz vor Weihnachten gemeinsam mit Seniorinnen der Harsumer Seniorenwohnheime Cäcilienhof und St. Elisabeth.

Schon häufig waren Bewohner und Bewohnerinnen der Seniorenwohnheime zu Gast in der Molitoris-Schule, jetzt fand zur Freude der Senioren auch ein Gegenbesuch statt. Gelegenheit dazu bot sich im Rahmen des praktischen Teils im unterrichtsrelevanten Modul Gesundheit und Pflege des Profilkurses. So bekamen die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe von den Profilleiterinnen Michaela Grobecker und Kathrin Rogers, selbstständig ein eigenes Angebot zu planen, das sie dann gemeinsam mit jeweils einer Seniorin im Wohnheim durchführen sollten.

Schnell entstanden in der Schule zahlreiche Ideen, die dann beim Besuch in die Tat umgesetzt wurden. Gemeinsam mit den Seniorinnen wurde weihnachtlich gebastelt, niedliche Spekulatius-Häuschen gebaut, Adventsgestecke hergestellt sowie zum krönenden Abschluss leckere Bruscetta und Cocktails zubereitet und gemeinsam verzehrt. Die Seniorinnen waren begeistert über die Kreativität und das Engagement der Zehntklässler, sodass spätestens mit den Cocktails eine heitere und gelöste Stimmung aufkam, die eine Bewohnerin zu der Bemerkung hinriss: „Jetzt müssten wir nur noch im Bikini im Strandkorb sitzen!”

Aber auch nachdenkliche Momente hielt der Vormittag in den Seniorenwohnheimen bereit, denn natürlich kam man während der Gespräche auch immer wieder auf die Schulzeit der Seniorinnen zu sprechen, die früher in der Schule durchaus Schläge vom Lehrer bekommen haben und für die es selbstverständlich war, dass mehrere Jahrgänge in einem Klassenraum unterrichtet wurden. Besonders nachhaltig beeindruckt auch über die persönlichen Erlebnisse der Seniorinnen zeigte sich ein Zehntklässler der Molitoris-Schule: „Die haben den Krieg mitgemacht, von dem wir heute im Geschichtsbuch lesen!”

An dieser Stelle wurde allen Beteiligten deutlich, wie wichtig persönliche Begegnungen und Gespräche über die erlebte Vergangenheit gerade für heutige Jugendliche sind. So wurde der Vormittag im Cäcilienhof und in St. Elisabeth sowohl von den Schülerinnen und Schülern als auch den Seniorinnen als wertvoll erlebt, der die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Molitoris-Schule und den Seniorenwohnheimen erneut ein gutes Stück vertiefte.

Vorweihnachtliches Verwöhnprogramm

„0h, das war so wunderschön! Danke, dass Ihr euch so viele Mühe für uns gegeben habt!“ Wenn liebe Gäste sich so nach einer Feier verabschieden, kann man wohl mit Fug und Recht behaupten, vieles richtig gemacht zu haben.

Rund 20 Senioren aus den befreundeten Seniorenwohnheimen in Harsum, Algermissen und Giesen kamen auf Einladung des Profilkurses „Gesundheit und Soziales“ des 9. Jahrgangs voller Vorfreude zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier in die Harsumer Molitoris-Schule. Im weihnachtlich geschmückten Siesta-Raum der Schule erwartete die Senioren ein buntes Programm mit Gedichten, Weihnachtsliedern sowie weihnachtlichen Theaterstücken. Bei selbstgebackenen Keksen, leckerer Biskuitrolle und wärmenden Getränken genossen die Gäste sichtlich den weihnachtlichen Vormittag.

Nach der Begrüßung durch Melanie Lawrenz, der Leiterin des Profilkurses und gleichzeitig Organisatorin der ganzjährig stattfindenden gemeinsamen Projekte mit den Seniorenwohnheimen aus dem Einzugsgebiet der Schule, hieß auch die Schulleiterin der Molitoris-Schule Dr. Urte Kyas die Senioren und ihre Begleiter herzlich willkommen.

Es folgte dann ein überaus abwechslungsreiches Programm, das verschiedene Klassen der Molitoris-Schule vorbereitet hatten. Die Jungen und Mädchen der Klasse R5b trommelten zu Beginn unter der Leitung der Klassenlehrerin Frau Wirths bekannte Lieder auf Cajons. Anschließend hatte die Klasse R7a gemeinsam mit der Klassenlehrerin Frau Grobecker weihnachtliche Vorträge und „Lobzettel“ vorbereitet, mit denen sie ihre Freude über den Besuch der Senioren in der Schule zum Ausdruck brachten. Die Klasse G7b überraschte die Gäste mit einer bunten Mischung aus musikalischen Beiträgen und einem weihnachtlichen Theaterstück, wobei zwei Mädchen mit dem Waldhorn und dem Saxophon bekannte Weihnachtslieder spielten. Und spätestens mit den musikalischen Beiträgen der Musical-AG mit Frau Rogers und Herrn Scharf kam so richtig weihnachtliche Stimmung unter den Gästen auf. Bei der bunten Mischung aus bekannten und klassischen Weihnachtsliedern sangen die Gäste gern mit. Textsicher waren die Senioren sogar bei dem bekannten Kinderlied „In der Weihnachtsbäckerei“.

Am Ende des vorweihnachtlichen Vormittags in der Molitoris-Schule überreichten die Schülerinnen und Schüler der R6b zum Abschied noch selbstgestaltete Weihnachtsgedichte sowie im Textilunterricht unter der Anleitung der Lehrerin Frau Kienert genähte Präsente.

So auf Weihnachten eingestimmt, verließen die Senioren reich beschenkt und dankbar die Molitoris-Schule, mit dem Versprechen bald wieder zu kommen. Sehr zufriedene Gesichter gab es auch bei den Schülerinnen und Schülern des Profilkurses sowie der Leiterin Frau Lawrenz. Voll des Lobes und beeindruckt über das Engagement, das von Jahr zu Jahr professioneller wird, hatten sich die Gäste verabschiedet. Dieser Vormittag wird sicher noch lange in schöner Erinnerung bleiben!

Erfolgreicher Weihnachtsmarktverkauf

Zur vorweihnachtlichen Tradition des Wahlpflichtkurses (WPK) Kräutergarten der Molitoris-Schule gehört der Verkauf auf dem alljährlich stattfindenden Harsumer Weihnachtsmarkt.

Schon Wochen vorher begann für Almut Ahrens und Ariane Kolberg, den beiden Leiterinnen des WPKs, die Vorbereitung auf den Verkauf, denn sämtliche selbstgezogenen Kräuter mussten getrocknet und verarbeitet werden. So entstanden in liebevoller und gleichzeitig aufwendiger Arbeit sowohl im Unterricht als auch in Heimarbeit leckere Teemischungen, Kräuteröle und -essig, Gewürze und Backmischungen.

Tatkräftig unterstützt wurden Almut Ahrens und Ariane Kolberg dann auf dem Weihnachtsmarkt rund um das Harsumer Rathaus von 17 Schülerinnen und Schülern des 6. Jahrgangs, wobei ein Mädchen, das bereits im letzten Jahr beim Weihnachtsmarktverkauf mitgeholfen hatte und jetzt bereits in der 7. Klasse ist, sich freiwillig auch für den diesjährigen Verkauf gemeldet hatte, denn trotz des kalten Wetters macht so ein Verkauf doch auch daraus Spaß!

Auch in diesem Jahr waren alle Mitglieder des WPK Kräutergartens wieder sehr zufrieden mit dem Verkaufserfolg. Die vielen kaufwilligen Kunden auf dem Weihnachtsmarkt erwärmten die Herzen und ließ die Kasse des WPKs klingeln. Da konnte auch das kalte, windige Wetter den Verkäufern nichts anhaben!

„Es ist so schön, junge Leute zu treffen!“

Zu einer liebgewonnenen Tradition der Molitoris-Schule ist das gemeinsame Kochen von Schülerinnen und Schülern mit Senioren geworden. Mehrmals im Jahr kommen Seniorengruppen aus den befreundeten Seniorenwohnheimen aus Harsum, Algermissen und Giesen in die Harsumer Schule, um gemeinsam mit verschiedenen Klassen zu kochen und das gemeinsam Gekochte dann auch zusammen zu verspeisen.

Ende November waren auf Einladung der Klasse R7c und der Klassenlehrerin Michaela Grobecker fünf muntere Seniorinnen aus dem Cäcilienhof in Harsum zu Gast in der Molitoris-Schule, wobei einige Damen schon häufiger mit der Schule waren und sich dort deshalb bereits fast wie zu Hause fühlen.

Im Laufe der Vormittags kochten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Seniorinnen eine Kartoffel-Lauchsuppe, backten als Beilage zur Suppe leckere Pizzabrötchen und zauberten für den Nachtisch eine delikate Beerencreme. Beim gemeinsamen Schnippeln kamen alle schnell miteinander ins Gespräch und die Schülerinnen und Schüler konnten natürlich auch von den Erfahrungen der geübten Hausfrauen profitieren. „Wieviel schneide ich am besten Porree ab, damit die Stücke nicht zu lang werden?“ Hier wussten die Seniorinnen natürlich Rat und konnten den Jugendlichen rasch helfen. Und die Seniorinnen aus dem Cäcilienhof waren auch ganz glücklich, gemeinsam mit den Jungen und Mädchen der R7c zu kochen. „Es ist so schön, junge Leute zu treffen!“, war dann auch die einhellige Meinung der fünf Gäste der Molitoris-Schüler.

Zum gemeinsamen Mittagessen deckten dann die Schülerinnen und Schüler eine schöne lange Tafel für ihre Gäste und sich ein, sodass das gemeinsamen Gekochte noch einmal mehr besonders gut schmeckte.

Beim Abschiednehmen waren alle glücklich, dass das Wiedersehen nicht allzu lange dauern würde, denn zur Weihnachtsfeier, die alljährlich vom Fachbereich Gesundheit und Soziales mit der Fachbereichsleiterin Melanie Lawrenz organisiert und ausgerichtet wird, haben die Seniorinnnen versprochen, wieder in die Molitoris-Schule zu kommen. Dann werden auch Gäste aus den befreundeten Seniorenwohnheimen aus Algermissen und Giesen sowie des Seniorenwohnheimes St. Elisabeth in Harsum erwartet.

Adventliches Nähen in der Molitoris-Schule

Tannenbäume nähen, Sterne oder gar Elche? Das ist jetzt alles kein Problem mehr für 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-7 der Harsumer Molitoris-Schule, die der Einladung der Textillehrerin Melanie Kienert zu einem vorweihnachtlichen Nähnachmittag gefolgt sind.

Kurz nachdem Frau Kienert die Einladungen zum gemeinsamen Nähen in den Jahrgängen verteilt hatte, trudelten auch schon die ersten Anmeldungen ein. Bemerkenswerterweise stammte die allererste Zusage sogar von einem Jungen! Weitere 14 Mädchen hatten ebenfalls Lust, schöne weihnachtliche Dinge zu nähen und so war der Nähnachmittag innerhalb kürzester Zeit ausgebucht.

Melanie Kienert stellte den Schülerinnen und Schülern die Nähprojekte vor und da alle bereits im regulären Textilunterricht den Nähmaschinenführerschein erlangt hatten, dauerte es nicht lange, bis die Nähmaschinen fleißig ratterten und die ersten Tannenbäume, Sterne und Elche fertig waren. Mit ein wenig Bastelwatte wurden sie in Form gebracht und am Ende des Nähnachmittag konnten alle Mädchen und Jungen stolz ihre fertigen Produkte präsentieren. Auch Textillehrerin Melanie Kienert war sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

Nach gemeinsamen Nähnachmittagen vor Ostern, kurz vor den Sommerferien und nun rechtzeitig vor dem Advent hat sich eine schöne Nähtradition an der Molitoris-Schule etabliert, die gern von den Schülerinnen und Schülern angenommen wird.

Infoveranstaltung für die zukünftigen 5.Klassen

Am Mittwoch, d. 06.12.2017 findet um 17.00 Uhr eine Informationsveranstaltung für die zukünftigen 5. Klassen im Forum der Molitoris-Schule Harsum statt. Hierzu laden wir alle interessierten Eltern und Kinder herzlich ein.

White Horse Theatre begeistert Molitoris-Schüler

Herbstzeit ist Zeit für englisches Theater in der Molitoris-Schule. Denn seit vielen Jahren ist das englischsprachige White Horse Theatre ein bei Lehrern und Schülern der Harsumer Schule gern gesehener Gast. Vergnügliche Unterhaltung ist garantiert!

Die Jahrgänge 5 und 6 lernten in dem lustigen und zugleich spannenden Theaterstück „Fear in the Forest“ das Mädchen Josie kennen, das sich auf dem Weg zu ihrer Großmutter mitten im Wald in einem ziemlich merkwürdigen Hotel mit allerlei schrägen Gestalten wieder fand. Diese Gestalten entpuppten sich aber als verkleidete Polizisten, die mit Josies Hilfe schließlich einen Einbrecher dingfest machen konnten.

Für die Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klassen stand im Stück „Lip Gloss“ die gleichnamige Band im Mittelpunkt. Elaine und Juliet, die beiden Sängerinnen der Band, kamen aus völlig unterschiedlichen sozialen Schichten, was zu Spannungen führte, die hervorragend in „Lip Gloss“ dargestellt wurden.

Die 9. und 10. Klässler wiederum machten in „Move To Junk“ Bekanntschaft mit Amanda, einem jungen Mädchen, das neu in eine Klasse kam und von fast allen ausgegrenzt wurde. Nur der gut aussehende und hilfsbereite Klassensprecher Stuart unterstützte Amanda, was wiederum zu neuen Streitigkeiten mit Kylie führte, die ihrerseits in Stuart verliebt war und nun in Amanda eine Rivalin erkannte.

Die englischen Gäste zeigten nicht nur ihre Schauspielkünste für die Mädchen und Jungen, sondern suchten im Anschluss an die Aufführungen auch das Gespräch mit ihnen. „Your English is better than our German!“ So durch die Schauspieler ermutigt, ließen sich die Molitoris-Schülerinnen und -Schüler nicht lange bitten und stellten den Akteuren des White Horse Theatres interessierte Fragen, selbstverständlich auf Englisch! Auf diesem Wege erfuhren die Harsumer dann vieles über die einzelnen Rollen, aber auch witzige Details über die ersten schauspielerischen Versuche im Grundschulalter sowie allerlei persönliche Dinge der englischen Schauspieler.

Das White Horse Theatre ist ein englischsprachiges Tourneetheater, das jedes Jahr an vielen deutschen Schulen gastiert und verschiedene, für unterschiedliche Altersgruppen konzipierte Bühnenstücke aufführt. Das vierköpfige Ensemble kommt dabei in seinen Stücken mit nur wenigen Requisiten aus. Neben dem Spaß an der englischen Sprache werden auch soziale Botschaften in den kurzweiligen Theaterstücken, die auch in diesem Jahr wieder die Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule begeisterten, vermittelt.