Neue Schulsozialpädagogin unterstützt die 5. – 7. Klassen

Seit Juli 2018 ist mit Sabine Neuendorf einer weitere Schulsozialpädagogin an der Molitoris-Schule tätig. Ihr Arbeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Jahrgänge 5-7 aller Schulzweige und Frau Neuendorf steht als Unterstützung sowohl bei schulischen als auch bei häuslichen Probleme für die jüngeren Schülerinnen und Schüler bereit. Persönlich vorgestellt hat sich Sabine Neuendorf in allen 5. Klassen während des Unterrichts und auch die Eltern der neuen Molitoris-Schülerinnen und -Schüler hatten die Möglichkeit, sie bei den ersten Klassenelternabenden kennenzulernen.

Erreichbar ist Frau Neuendorf im Büro der Schulsozialpädagoginnen in der Regel von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 7.30 – 15.00 Uhr. Da Sabine Neuendorf bereits in mehreren Einrichtungen gearbeitet hat, von Kindertagesstätte über Berufsberatung in Einrichtungen der Lebenshilfe bis hin zum Kinder- und Jugendheim bringt sie auf jeden Fall einen reichhaltigen Vorerfahrungsschatz mit in ihre Arbeit an der Molitoris-Schule ein, was den Schülerinnen und Schülern nur zu Gute kommen kann.

Und welcher Mensch verbirgt sich hinter der Person Sabine Neuendorf? Auf jeden Fall eine Person, die gerne kocht und am liebsten leckere Marmeladen. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Auf die Frage, warum denn gerade das Kochen für Sabine Neuendorf zu einem Hobby geworden ist, aus dem sie Kraft auch für den Arbeitsalltag schöpfen kann, antwortet sie: „Bei der Beratung der Kinder und Jugendlichen weiß man oftmals nicht, wie die Unterstützungsangebote angenommen werden und was am Ende herauskommt. Beim Kochen von Marmelade habe ich am Ende immer ein fertiges Produkt in den Händen und kann das Ergebnis schmecken.”

Die Schulgemeinschaft begrüßt Sabine Neuendorf herzlich an der Molitoris-Schule und freut sich auf eine für alle Seiten gewinnbringende Zusammenarbeit.

Rauchkringelkanone der Molitoris-Schule beeindruckt

Eine besondere Ehre wurde der Molitoris-Schule kurz vor den Sommerferien zuteil. Denn als MINT-Schule, also als eine Schule, die sich besonders im naturwissenschaftlich-mathematisch-technischen Bereich engagiert, durften Schüler der Harsumer Schule eine Rauchkringelkanone bauen, die am Eröffnungsabend der Mitgliederversammlung 2018 des Arbeitgeberverbands GesamtMetall präsentiert wurde.

Die Stiftung NiedersachsenMetall als Gastgeber der Mitgliederversammlung hatte im Zoo Hannover den Prunksaal des Maharadschas gemietet und zahlreiche Prominente, wie z.B. der ehemalige niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies und der Präsident von Hannover 96 Martin Kind, folgten der Einladung.

Im Eingangsbereich des Prunksaals befand sich eine „MINT-Insel”, auf der verschiedene MINT-Exponate ausgestellt wurden, darunter auch die von Molitoris-Schülern während der Projektwoche im Juni 2018 gebaute Rauchkanone. Nick Osterwald (G10b) und Domenik Schmid (R9b) übernahmen souverän die Präsentation der Kanone, deren Bau der Techniklehrer Ole Egermann sowie Stefanie Ernst als MINT-Ansprechpartnerin der Molitoris-Schule intensiv begleitet hatten.

Nach den Begrüßungsworten der Vertreter der Wirtschaftsverbände führte der bekannte Wissenschaftsjournalist und Physiker Ranga Yogeshwar durch den Abend, talkte und experimentierte. Yogeshwar plädierte eindringlich für die Intensivierung des MINT-Bereichs, der durch den weiter steigenden Fachkräftemangel nachhaltig gefördert werden müsse. Die Unternehmen sollten seiner Meinung nach auf die jungen Menschen zu gehen und nicht umgekehrt. Werbung machte Yogeshwar in diesem Zusammenhang auch für die Ideen-Expo, die alle zwei Jahre in Hannover stattfindet und von der Stiftung NiedersachsenMetall gefòrdert wird.

Die MINT-Insel mit den ausgestellten Exponaten sollte die Lust auf die nächste Ideen-Expo im kommenden Jahr wecken, wobei das Höhepunkt des Abends für die Molitoris-Schüler Nick Osterwald und Domenik Schmid sicherlich die Verführung ihrer Kanone vor dem versammelten Publikum war. Gleich mehrere Kringel durften die beiden durch den Maharadscha-Saal feuern.

Die Kosten für den Bau der Kanone hat die Stiftung NiedersachsenMetall übernommen. Die Molitoris-Schule darf die aus Aluminiumblechen gebaute Rauchkringelkanone, die unter verschiedenen Bezeichnungen im Internet zu finden ist, jedoch behalten und bei Schulfesten einsetzen. Das wird sicherlich ein ganz besonders Highlight zukünftiger Schulveranstaltungen.

Begrüßung von sieben neuen 5. Klassen

 

Mit einer bunten und fröhlichen Feier wurden 119 Schülerinnen und Schüler in den 5. Jahrgang der Molitoris-Schule aufgenommen. Gleich zu Beginn wurden sie mit dem „Molitoris-Lied“ willkommen geheißen und die Liedzeile „wacklige Beine, schweißnasse Hände“ traf mit Sicherheit auch auf viele der neuen Fünftklässler zu, wussten sie doch bis dahin noch nicht, wer die neue Klassenleitung sein würde, welche Mitschülerinnen und Mitschüler sie an der neuen Schule bekämen und ob wohl alles so klappen würde, wie sie es sich vorgestellt hatten. Aber mit dem „Molitoris-Lied“ vermittelte die Musical-AG unter der Leitung von Frau Rogers und Herrn Scharf gleich ein Gefühl der Geborgenheit und des wirklichen Willkommenseins. Neben dem von Schülerinnen der Harsumer Schule live gesungenen Lied, sorgten auch dazu passende tanzakrobatische Einlagen für die Unterhaltung der Einschulungsgäste. Im Anschluss zeigte das Cajon-Projekt des 6. Jahrgangs der Molitoris-Schule zu dem bekannten Song „No roots“ von Alice Morton unter der Leitung der Musiklehrerin Frau Wirths, welche verschiedenen Rhythmen sie auf den Cajons bereits trommeln können. Die Schulleiterin der Molitoris-Schule Dr. Urte Kyas begrüßte mit herzlichen Worten die neuen 5. Klässler sowie ihre Eltern und zahlreichen Verwandten und war sich sicher, dass alle schnell neue Freunde finden und sich gut eingewöhnen werden. In diesem Schuljahr wurden 119 Schülerinnen und Schüler in sieben Klassen aufgenommen, zwei Gymnasial-, gleich vier Realschul- und eine Hauptschulklasse. Mit einem Theaterstück, das Frau Mühle mit Schülerinnen und Schülern des 6. Jahrgangs eingeübt hatte, wurden dann auch die neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer vorgestellt. Kurz darauf löste sich auch die letzte Restanspannung, denn die Klassenlehrerinnen und –lehrer Herr Voges, Frau Loß, Herr Schnipkoweit, Frau Müller, Frau Kienert, Frau Grobecker und Frau Ezzeldin riefen die Namen ihrer neuen Schützlinge auf und gingen dann gemeinsamen mit ihnen zu ihrer ersten Unterrichtsstunde in die jeweiligen Klassenräume. Herr Schäfer, der Schulelternratsvorsitzende der Molitoris-Schule begrüßte anschließend die Eltern der Mädchen und Jungen des 5. Jahrgangs und wies aus seiner Sicht auf die Vorzüge der Molitoris-Schule hin, die einen problemlosen Wechsel zwischen den einzelnen Schulformen ermöglicht. Weitere Informationen erhielten die Eltern vom 1. stellvertretenden Schulleiter Herrn Weymann, dem 2. stellvertretenden Schulleiter Herrn Rabba sowie der didaktischen Leiterin Frau Richter. Nach einem zweiten musikalischen Beitrag des Cajon-Projektes „Human“ von Rag`n Bone Man wurden die Eltern zum jeweiligen Klassenraum geführt, um ihr Kind wieder in Empfang zu nehmen, denn die erste Unterrichtsstunde an der Molitoris-Schule war zu Ende. Alle Aufregung war nun verflogen.

Schüler setzen sich für den Schutz des Schneeleoparden ein

Die Arbeit in den Wahlpflichtkursen (WPK) des Real- und Hauptschulzweiges der Molitoris-Schule ist nicht nur aufgrund der kreativen Fächerkombinationen sondern eben und gerade durch den projektartig angelegten Unterrichtscharakter sowohl für die Schüler als auch die unterrichtenden Lehrer interessant. Und nicht selten entstehen in diesen WPKs ungewöhnliche Ideen, die sonst so im regulären Unterricht wohl nicht zustande gekommen wären. Der Wahlpflichtkurs Technik/Textil der Jahrgänge 7 und 8 mit den Lehrern Sabine Frakstein und Dennis von der Wall hatte sich im Unterricht mit der Bedrohung des Regenwaldes und Schutzmöglichkeiten beschäftigt. Dabei ging es auch um das Recycling von Handys, um etwas gegen die Zerstörung des Regenwaldes durch den Abbau von seltenen und wertvollen Metallen zu tun. Außerdem wurde „Upcycling“ betrieben, um aus alten Dingen, im Fall des Wahlpflichtkurses Technik/Textil nicht mehr benötigte Textilien, Neues zu gestalten. Zudem äußerten die Schülerinnen und Schüler auch den Wunsch, überregional tätig zu werden und eines der zahlreichen Umweltprojekte zu unterstützen. So entstand dann die Idee, an zwei Tagen während der Mittagspause gemeinsam Waffeln zu backen und an die Schulgemeinschaft als leckere Stärkung zu verkaufen. Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler des WPKs stellten große Mengen an Waffelteig für den guten Zweck zur Verfügung und so konnten insgesamt 130 € durch den Waffelverkauf eingenommen werden. Nach einiger Diskussion entschieden die Schülerinnen und Schüler des WPK Technik/Textil, dass ihr Geld dem WWF Deutschland für den Schutz des Schneeleoparden in der Mongolei überwiesen werden soll, was Lehrer Dennis von der Wall dann natürlich auch umgehend tat. Gemeinsam mit seiner Kollegin Sabine Frakstein war Dennis von der Wall sehr angetan vom Engagement der Jugendlichen. „Die Schülerinnen und Schüler wurden für das Thema sensibilisiert und haben gelernt, dass sie im Alltag selber aktiv für den Schutz der Natur und der natürlichen Ressourcen aktiv werden können.“ Bernadette Hersel

Molitoris-Schule in Papenburg geehrt

Nachdem die Molitoris-Schule bereits im Frühjahr 2018 die Nachricht erhalten hatte, dass die Rezertifizierungsbewerbung erfolgreich und die Harsumer Schule für weitere vier Jahre Mitglied des Exzellenz-Netzwerkes „MINT-Schule Niedersachsen“ sein wird, fuhren nun Schulleiterin Dr. Urte Kyas sowie die beiden betreuenden Lehrerinnen Kerstin Köhler und Stefanie Ernst nach Papenburg, um in den Räumlichkeiten der Meyer Werft die entsprechende Urkunde und ein Schild für den Schuleingang in Empfang zu nehmen. Dabei wurde die Molitoris-Schule auch für ihr kontinuierliches Engagement im MINT-Bereich geehrt.

Die Schule ist bereits seit 2014 Teil des Exzellenz-Netzwerkes und hat sich nach der vierjährigen Mitgliedschaft erfolgreich der erneuten Überprüfung ihres MINT-Engagements gestellt. Dotiert ist die Förderung mit 1000 € für den MINT-Bereich der Schule.

Zum MINT-Bereich zählen die Fächer Mathematik, Informatik, sämtliche Naturwissenschaften sowie Technik. „Die ausgezeichneten Schulen wecken mit ihren praxisnahen und lebendigen Angeboten bei ihren Schülerinnen und Schülern das Interesse an Naturwissenschaften und Technik. Damit eröffnen sie ihnen ausgezeichnete berufliche Perspektiven und legen so mit ihrem Engagement das solide Fundament für Fachkräfte von morgen“, erklärte Imme-Kathrin Lösch, Projektkoordination der Stiftung NiedersachsenMetall, das Engagement ihrer Branche.

Zum Exzellenz-Netzwerk gehören mittlerweile 17 niedersächsische Schulen. An dem Titel „MINT-Schule Niedersachsen“ können Schüler, Eltern und Unternehmen in Zukunft noch besser erkennen, welche Schulen in Sachen MINT besondere Schwerpunkte setzen und jungen Menschen aktiv die großen Chancen einer beruflichen Zukunft im MINT-Bereich deutlich machen.

 

 

Schulfest lockte wieder viele Besucher

Wenn ein Ninja Warrior Cocktail trinkend am Lego-Stand verweilt, ist es wieder soweit: der traditionelle Molitoris-Tag der Harsumer Schule steht auf dem Programm.

Auch in diesem Jahr wurde der Molitoris-Tag durch eine Projektwoche vorbereitet, in der die Schülerinnen und Schüler wieder aus einer großen Anzahl an Projekten ihr Lieblingsprojektthema auswählen konnten. Für die, die sich am liebsten sportlich betätigen, war genauso etwas im Angebot wie für Mädchen und Jungen, die gern basteln oder spielen oder ihre Zeit im Wald mit dem Entdecken der Natur verbringen. Durch das engagierte Kollegium, das eine große Bandbreite an Themen abdecken konnte, kamen alle Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule während der Projektwoche voll auf ihre Kosten.

Und auch Petrus war dem Molitoris-Tag als Höhepunkt der Projektwoche wohl gesonnen, denn Sonnenschein und angenehme Temperatur ließen die Besucherinnen und Besucher strömen, sodass am Ende des Tages alle ein überaus zufriedenes Fazit des Tages ziehen konnten. Besonders die Lehrerinnen und Lehrer freuten sich darüber, dass auch in diesem Jahr wieder viele Ehemalige den Weg in ihre „alte“ Schule fanden und man sich in zahlreichen Gesprächen über die erlebte Schulzeit, aber auch den aktuellen Werdegang der ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule austauschen konnte.

Schulleiterin Dr. Urte Kyas bedankte sich ausdrücklich für das Engagement aller in der Projektwoche und am Molitoris-Tag. „Die Vielfalt der angebotenen Projekte während der Woche und der Darbietungen am Molitoris-Tag war wieder beeindruckend. Schön, dass wir wieder bei tollem Wetter ein schönes Sommerfest feiern konnten.“

G5 verkauft Kuchen für den guten Zweck

Anderen Kindern helfen zu wollen, war ein Anliegen der Mädchen und Jungen der Klasse G5 der Molitoris-Schule. Deshalb entwickelte die Klasse im Rahmen des Religionsunterrichts gemeinsam mit ihrem Religionslehrer Simon Voges die Idee, für die ganze Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule einen Kuchenverkauf zu organisieren und das eingenommene Geld an das Kinderhilfswerk von Misereor zu spenden, das u.a. Mädchen und Jungen in Indien im Bereich der Bildung mit dem Kauf von Schulmaterialien unterstützt.

Hilfsbereite Mütter, Großmütter und Freunde halfen gern ihren Kindern beim Backen der zahlreichen Kuchen und Muffins, sodass am Ende mehr als 20 Kuchen sowie große Mengen an Muffins in zwei großen Pausen von den Schülerinnen und Schülern der Klasse G5 verkauft wurden. Während des Kuchenverkaufs bildeten sich lange Schlangen von geduldig wartenden Käuferinnen und Käufern, die für eine Gesamteinnahme von 182,50 € sorgten.

Die Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule bedankt sich herzlich bei der G5 für die schöne Idee, die den Schulvormittag versüßte und gleichzeitig auch noch half, Gutes tun.

Molitoris-Schule ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”

Auf Initiative des Lehrers Hubertus Eggeling sowie der Schülervertretung erhielt die Molitoris-Schule aus den Händen von Claudia Dierkes-Hartwig, einer Dezernentin des niedersächsischen Kultusministeriums, das Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage”.

Damit ist die Harsumer Schule eine von knapp 300 Schulen in Niedersachsen und über 2500 Schulen im ganzen Bundesgebiet, die der Initiative angehören und es sich zur Verpflichtung gemacht haben, couragiert und engagiert gegen Rassismus vorzugehen und mindestens einmal im Jahr ein spezielles Projekt zu organisieren.

Claudia Dierkes-Hartwig zeigte sich bei der Zertifikatsübergabe überzeugt, dass in der Molitoris-Schule das Projekt nachhaltig wirken wird, denn die Impulse, dieses Zertifikat für die Molitoris-Schule zu bekommen, gingen immer von den Schülerinnen und Schülern aus, von denen stellvertretend für die ganze Schulgemeinschaft alle 9. und 10. Klassen an der Feierstunde im Forum der Schule teilnahmen.

Schon in ihrer Begrüßung stellte Schulleiterin Dr. Urte Kyas fest, dass in der Molitoris-Schule täglich vorgelebt wird, wie Integration gut gelingen kann, denn mittlerweile besuchen zahlreiche aus ihren Heimatländern geflüchtete Mädchen und Jungen die Harsumer Schule. Auch der Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal bestärkte die Schülerinnen und Schüler bei der Mitarbeit in dem wichtigen Projekt „Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage”.

Weitere Unterstützung bekommt die Molitoris-Schule durch prominente Paten, wie sie jede Schule hat, die an dem deutschlandweit tätigen Netzwerk teilnimmt. Für die Harsumer Schule ist das die bekannte Hildesheimer Bluesband B.B. & The Blues Shacks, die die Feierstunde musikalisch begleitete und deren Sänger Michael Arlt für die Schülerinnen und Schüler eine kurze, aber prägende Botschaft hatte: „Bleibt anständige Menschen und begegnet jedem Fremden mit Respekt!”

Fußballer gleich zweimal im Elfmeterschießen

Bei den Bezirksmeisterschaften in Sulingen belegte die Fußball-Jungen-Mannschaft der Molitoris-Schule in der Wertungsklasse III (Jahrgänge 2004/2005) den 3. Platz. Nach dem Sieg im Frühjahr beim Kreisentscheid musste der betreuende Lehrer Peter Siebenthaler die Mannschaft etwas umstellen, denn gleich drei Jungen befanden sich auf Klassenfahrt und konnten deshalb in Sulingen nicht mitspielen.

In der Gruppenphase traf die Molitoris-Schule auf die Realschule Syke und den späteren Sieger von der IGS Kronsberg. Da die KGS Bad Münder nicht antreten konnte, reichten der Harsumer Mannschaft ein Sieg gegen Syke und sowie ein 0:0 gegen die IGS Kronsberg, um ins Halbfinale einzuziehen.

In dem Halbfinalspiel gegen die KGS Wennigsen ließen sich die Jungen durch ein frühes Freistoßtor der Wennigser nicht beirren und konnten kurz vor Spielende ausgleichen, sodass ein Elfmeterschießen die Entscheidung über den Einzug ins Finale bringen musste. Peter Siebenthaler: „Doch leider bekamen einige der Molitoris-Schützen das große Nervenflattern. Von den ersten vier Elfmetern wurden drei verschossen und wir mussten im kleinen Finale spielen!”

Doch die Jungen der Molitoris-Schule gaben nicht auf und mobilisierten für das Spiel um Platz 3 gegen die Oberschule Marklohe noch einmal alle Kräfte. Nach einem torlosen Unentschieden am Ende der regulären Spielzeit musste wieder ein Elfmeterschießen die Entscheidung bringen, die jedoch dieses Mal zu Gunsten der Molitoris-Schule ausfiel.

Gemischt bilanzierte Peter Siebenthaler dann auch den Ausflug nach Sulingen: „Wir haben heute nicht ein Spiel verloren, nur ein Gegentor bekommen, aber ganz gereicht hat es eben trotzdem nicht.”

Erste-Hilfe-Kurs stärkt auch das Selbstbewusstsein

Sich selbst und vor allem ihren Mitschülerinnen und Mitschülern in einer Notsituation helfen zu können, ist Ziel und Aufgabe von Schulsanitätern. Auch an der Harsumer Molitoris-Schule gibt es seit vielen Jahren Mädchen und Jungen, die die verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe eines Schulsanitäters mit Freude übernehmen.

Grundlage für die Teilnahme an der von dem Lehrer Dennis von der Wall geleiteten Schulsanitäts-AG sind natürlich die Kenntnisse in Erster Hilfe. 14 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 haben jetzt an einem Erste-Hilfe-Kurs teilgenommen. Angeboten wurde dieser Kurs vom Deutschen Roten Kreuz, dem Kooperationspartner der Molitoris-Schule bei der Schulsanitäterausbildung.

Nach der erfolgreichen Teilnahme an dem zweitägigen Kurs erhielten die interessierten 5. und 6. Klässler ein Zertifikat und können nun entscheiden, ob sie an der Schulsanitäts-AG teilnehmen. Einige 6. Klässler sind schon seit längerem bei der AG dabei und bereiten sich gemeinsam mit den älteren Schulsanitätern auf einen Wettbewerb in Lingen/Ems am vorletzten Schultag vor. Dann werden sie gemeinsam mit dem betreuenden Lehrer Dennis von der Wall nach Lingen fahren und dort ihr Können beim richtigen Verhalten in Notfällen, dem Versorgen von Verletzten sowie der Wiederbelebung unter Beweis stellen. Doch noch wichtiger als das Abschneiden beim Schulsanitäts-Wettbewerb ist für Lehrer Dennis von der Wall die Stärkung des Selbstbewusstseins der Schülerinnen und Schüler und vor allem die Wertschätzung ihres Tuns.

Auch die 5. und 6. Klässler des Erste-Hilfe-Kurses sind sich bereits der Wichtigkeit von Kenntnissen in erster Hilfe bewusst. Denn auf die Frage, warum sie sich denn für die Teilnahme am Erste-Hilfe-Kurs entschieden haben, kamen bei vielen die spontanen Antworten: „Ich helfe gern! Außerdem bin ich bei der Jugendfeuerwehr und dann ist der Kurs hier eine tolle Ergänzung.”