Eine erlebnisreiche Skifreizeit verlebten 22 Schülerinnen
und Schüler der Harsumer Molitoris-Schule in Österreich. Vom Quartier in
Radfeld, idyllisch gelegen im Tiroler Inntal, fuhr die Gruppe mit ihren
begleitenden Lehrern Dominik Jütte, Alexander Schnipkoweit, Lazlo von Holdt sowie
dem Bruder von Herrn Schnipkoweit als „Joker“ für besondere Einsätze täglich mit
dem Bus in die Hochzillertal Arena in Kaltenbach.
In Kaltenbach im Zillertal gibt es mehr als 90 km Piste, so
dass Anfänger, Fortgeschrittene und auch Könner auf ihre Kosten kommen. Die
Molitoris-Schule ist in der komfortablen Lage, dass die Lehrer alle selbst
aktive und begeisterte Ski- als auch Snowboardfahrer sind und dadurch sowohl
Pistenneulinge als auch Profis kompetent betreuen können.
In diesem Jahr schnupperten 12 Snowboard- und zwei
Skianfänger der Jahrgänge 6-9 erstmals „alpine Luft“.
Bestes Wetter, hervorragende Tiroler Küche und gute Stimmung ließen die Woche wie im Flug vergehen. Allerdings stellte es sich auch dieses Mal als Vorteil heraus, einen zusätzlichen externen Betreuer aus Niedersachsen mit nach Tirol genommen zu haben, denn ohne kleinere Blessuren, die ärztlich versorgt werden mussten, ging auch diese Skifreizeit nicht zu Ende.
Wenn man Schülerinnen und Schüler fragt, was ihnen für ihre
Klasse besonders wichtig ist, kommen häufig die Antworten: eine gute
Gemeinschaft, Zusammenhalt und dass niemand ausgeschlossen wird.
Um diese Ziele zu erreichen, bietet das Jugendgästehaus
Gailhof in der Nähe von Mellendorf schon seit vielen Jahren Bildungsangebote an,
damit eine Klasse eben auch klasse wird. Dieses Angebot nutzten die Klassen R5c
und R5d mit ihren Klassenlehrerinnen Michaela Grobecker und Melanie Kienert und
fuhren für drei Tage in die Wedemark.
Bausteine zum sozialen Lernen mit der Förderung sozialer
Kompetenzen sowie des Gruppenzusammenhaltes standen im Mittelpunkt, um den
Wünschen der Molitoris-Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden.
Begleitet von viel Spaß trainierten die Mädchen und Jungen durch
erlebnispädagogische Übungen ihre Team- und Konfliktfähigkeit, die
Kommunikation untereinander sowie die Förderung ihres sozialen Verhaltens.
Und natürlich wurde auch überlegt, wie man all das Erlernte
später in der Schule praktisch umsetzen kann, um den Klassenalltag für Lehrer
und Schüler gewinnbringend und nachhaltig zu bereichern.
Die Klassen R5c und R5d verlebten interessante, aber auch nicht ganz unanstrengende Tage in Gailhof, die sie jedoch persönlich gestärkt und für den Schulalltag sozial gefestigter haben.
Wo treffen ein im Dunkeln leuchtender Zweig eines
Kastanienbaumes, der Rote Riese Felix sowie der Besuch der Kläranlage Harsum
zusammen? Diese einmalige Mischung gibt es wohl nur in der MINT-Projektwoche
der Molitoris-Schule.
Als Mitglied des Exzellenz-Netzwerkes MINT-Schule
Niedersachsen, das von der Stiftung NiedersachsenMetall sowie dem Niedersächsischen
Kultusministerium getragen wird, bietet die Molitoris-Schule seit einigen
Jahren für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasialzweiges eine besondere
MINT-Projektwoche an. Die Gymnasiasten haben dann die Möglichkeit, in verschiedenen
Projekten zu den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften sowie
Technik intensiv und vor allem jenseits des herkömmlichen Unterrichts zu
forschen. Die Ergebnisse wurden jetzt zum Ende der Projektwoche präsentiert.
Ein von den Schülerinnen und Schülern des Lumineszenz-Projektes
selbst gedrehter Film informierte anschaulich und auch für Laien gut
verständlich über das Leuchten verschiedenartiger Stoffe. In einer
Live-Vorführung wurden den Besuchern verblüffende Leucht-Phänomene präsentiert.
So wurde auch der eingangs erwähnte Kastanienzweig zum Leuchten gebracht.
Mit Hilfe von Lego Mindstorms konstruierte eine weitere
Projektgruppe Roboterfahrzeuge, die auf einer Mondlandschaft zum Fahren
gebracht wurden. Untersuchungen zum Nano-Effekt auch und gerade im Alltag standen
im Mittelpunkt einer nächsten Schülergruppe.
Kennenlernen konnten die Besucher auch Felix, eine Kreuzung
aus Deutschem Riesen und Rotem Neuseeländer. Felix ist ein Kaninchen, lebt in
Algermissen auf einem Bauernhof und besuchte am Präsentationsnachmittag nun die
Schülerinnen und Schüler, die in der Projektwoche auf zwei Algermissener
Bauernhöfen mitgearbeitet und sich somit dem Thema Landwirtschaft ganz
praktisch genähert hatten. Abgeschlossen wurde dieses Projekt durch einen
Besuch im Heimatmuseum in Algermissen, wo die Mädchen und Jungen vieles über
die Landwirtschaft in früheren Zeiten erfuhren.
Mit Tieren beschäftigte sich auch die Projektgruppe „Mich
laust der Affe“. Hier stand die Verhaltensbiologie mit Mittelpunkt, abgerundet
durch einen erlebnis- und beobachtungsreichen Tag im Zoo Hannover. Im Rahmen
der Exkursion in die Landeshauptstadt untersuchten die Harsumer Schülerinnen
und Schüler das Verhalten von z.B. Hufttieren, Gorillas, Schimpansen und
Brillenpinguinen. Ein Film hielt die wichtigsten Eindrücke und Erkenntnisse des
Tages fest und wurde ebenfalls während des Präsentationsnachmittages
vorgeführt.
Nicht fehlen durfte in der MINT-Projektwoche das
hochaktuelle Thema „Cybersicherheit“. Das Surfverhalten der Molitoris-Schüler
wurde ebenso unter die Lupe genommen wie die praktische Hilfestellung für
Eltern, denen die App „Eset Parental Control“ vorgestellt wurde. Hier können
Eltern aktiv ihre Kinder begleiten und einen Orientierungsrahmen vorgeben, der
letztendlich auch ein sicheres Surfen der Kinder und Jugendlichen im Internet
ermöglicht.
Fehlt noch die anfangs ebenfalls erwähnte Harsumer Kläranlage. Diese besuchten die Molitoris-Gymnasiasten, die das besonders vielfältige Projekt zum Thema Müll, Recycling und Upcycling gewählt hatten. Denn neben dem Besuch der Kläranlage erfuhren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über die Geschichte des Mülls, bastelten Gartenkunst aus Altpapier und luden die Besucher mit dem Müll-Sortier-Spiel zum richtigen Sortieren des Mülls ein. Oder sind Sie sich immer hundertprozentig sicher, was in welchen Müll gehört?
Angespannte Stimmung herrschte in der Aula der KGS Gronau.
In wenigen Minuten sollte der Kreisentscheid des 60. Vorlesewettbewerbes des
Deutschen Börsenvereins für Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen beginnen.
Die KGS Gronau hatte in diesem Jahr wieder die Organisation übernommen und 12
Schulsieger der Schulen des Landkreises Hildesheim nach Gronau eingeladen.
Die Harsumer Molitoris-Schule wurde vertreten durch Pia
Brunotte aus der Klasse R6c. Gemeinsam mit ihrem Vater, drei
Klassenkameradinnen sowie ihrer Deutschlehrerin Bernadette Hersel war sie nach
Gronau gekommen. „Zu gewinnen wäre schon klasse, aber die anderen sind bestimmt
auch gut!“ Pia hatte ihren dreiminütigen Lesevortrag bestens vorbereitet und
sogar ein Plakat zu ihrem Buch von Tanya Stewner „Mit Elefanten spricht man
nicht“ aus der Liliane Susewind-Reihe gestaltet. Dieses Plakat würde ihre
Freundin Valerie gleich beim Vorlesen den Zuhörern präsentieren.
Und dann ging es auch schon los. Pia Brunotte startete als Siebte
und wurde im Laufe des Lesens auf der Bühne der Aula in der KGS Gronau vor rund
100 Zuhörern immer sicherer und souveräner. Nachdem alle elf Teilnehmer, ein
Junge musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen, die erste Runde absolviert
und ihren vorbereiteten Text gelesen hatten, stand die zweite Runde auf dem
Programm. Ein unbekannter Text musste jeweils zwei Minuten vorgelesen werden.
Ausgewählt hatten die Organisatoren der KGS Gronau das Jugendbuch
„Billionen-Boy“ von David Walliams. Rasch war dann auch diese Runde geschafft
und es folgte das bange Warten auf die Entscheidung der fünfköpfigen Jury. „Ich
war ganz schön aufgeregt!“, meinte Pia. Doch alle Begleiter aus Harsum waren
sich einig, dass Pia richtig gut und vor allem schön betont gelesen hatte.
Am Ende reichte es für Pia Brunotte nicht ganz. Überzeugender Sieger wurde Ilias, ein Junge vom Gymnasium Alfeld. Doch Pia kann sehr stolz auf sich und ihre Lesefertigkeiten sein. Sie hat die Molitoris-Schule würdig vertreten. Als Dankeschön durfte Pia eine Urkunde und ein Buchgeschenk mit nach Hause nehmen.
Hoher sportlicher Besuch in Harsum! Auf ihrer Werbe-Tour
durch mehrere Schulen in Stadt und Landkreis Hildesheim haben zwei
Volleyball-Spieler der Helios Grizzlys Giesen auch Station in der Molitoris-Schule
gemacht.
Gemeinsam mit Konrad Nave, dem 1. Vorsitzenden des TSV
Giesen und Mitglied im Managements des Bundesligisten, überreichten die
Volleyballer André Illmer und Robert Schramm einen Mini-Volleyball mit den
Unterschriften aller Spieler sowie Freikarten für das nächste Heimspiel der
Helios Grizzlys Giesen in der Sparkassen-Arena in Hildesheim.
Auf Vermittlung des Fachbereichsleiters Sport, Peter
Siebenthaler, konnten die in der Sport- und Lesewoche der Molitoris-Schule siegreichen
Volleyballmannschaften die Eintrittskarten in Empfang nehmen. Die Mädchen der
Klasse R9a und die Jungen der R9c hatten das Volleyball-Turnier des 9.
Jahrgangs für sich entscheiden können und freuten sich nun über freien Eintritt
beim nächsten Grizzlys-Heimspiel. Im 10. Jahrgang nahmen die Mädchen der R10c
sowie die Jungen der G10 die Karten für die Siegermannschaften beim
Schulturnier entgegen.
Die Volleyballer aus Giesen hatten aber nicht nur Freikarten, sondern auch noch etwas Zeit mitgebracht. Deshalb ließen sie sich nicht lange bitten und spielten noch ein Volleyball-Match gegen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a, die zum Zeitpunkt der Kartenübergabe gerade Sportunterricht hatten. „Wenn die bei den Angaben richtig ernst gemacht haben, hatten wir keine Chance, die Bälle anzunehmen. Aber cool war es trotzdem und viel Spaß gemacht hat es sowieso!“ An diese Sportstunde der besonderen Art werden die Jugendlichen sicher noch öfter zurückdenken.
„In diesem Jahr haben wir bei „Jugend forscht – Schüler
experimentieren“ zwei Projekte im Wettbewerb, die wirklich hochaktuell sind!“
In diesem Punkt sind sich betreuenden Lehrerinnen Elisabeth Schubert und
Kerstin Köhler mit der Schulleiterin der Molitoris-Schule Dr. Urte Kyas einig.
Die Reduzierung von Plastikmüll und das kabellose Laden von
Handys waren die Forschungsschwerpunkte der beiden Schülergruppen, die sich seit
einem Jahr durch Recherche, verschiedenste Experimente und viele Versuchsreihen
auf die Teilnahme bei „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ vorbereitet
haben.
Mit der Fragestellung, ob sich Wachsmottenlarven als
Plastikvernichter eignen, haben sich Michelle Fix (R7a) und Timea Griese (G7b)
beschäftigt. Die umweltschonende Beseitigung des Plastikmülls ist ein Problem,
mit dem sich unzählige Wissenschaftler auf der ganzen Welt befassen. Michelle
Fix und Timea Griese haben durch mehrere Versuchsreihen herausgefunden, dass
Wachsmottenlarven durchaus als Plastikvernichter eingesetzt werden können. Bei
Temperaturen um 20° knabbern sich die Wachsmottenlarven am besten durch
Plastik. Außerdem ist in ihren Ausscheidungen kein Mikroplastik nachzuweisen.
Die Jury von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ zeigte sich sehr angetan
von der wissenschaftlichen Vorgehensweise sowie den erzielten Ergebnissen,
sodass Michelle Fix und Timea Griese einen 3. Preis im Fachbereich Biologie
während der Feierstunde im Audimax der Universität Hildesheim entgegennehmen
konnten.
Ebenfalls erfolgreich nahmen Andrew-Phil Morrison, Hannes
Röttger sowie Pascal Dietrich (alle G7b) am Schüler-Wettbewerb teil. Für ihre
Forschungen im Bereich Physik zum kabellosen Laden von iPads oder Taschenrechnern
erhielten sie den Sonderpreis der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung.
Kabelloses Laden von Handys ist zweifelsohne auch ein
aktuelles Thema. Die drei Gymnasiasten überlegten sich während der Forschungen
für ihr Projekt, dass es doch auch möglich sein müsste, z.B. das iPad kabellos
aufzuladen. Nachdem sie sich genauer mit dem kabellosen Laden beschäftigt
hatten, fanden die Jugendlichen heraus, dass ein Magnetfeld durchaus als
Stromquelle dienen kann und so kabelloses Laden theoretisch möglich ist, wenn
die induzierte Spannung eben groß genug ist. Die besten Erfolge konnten die
Jungen erzielen, wenn sie einen Eisenkern zur Verstärkung verwendeten. Auch
dieses Projekt überzeugte die Jury.
Seit mehr als fünf Jahren nehmen regelmäßig Schülergruppen der Molitoris-Schule erfolgreich am Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ teil. Betreut werden sie bei ihren Experimenten von den Physik- und Chemielehrerinnen Elisabeth Schubert und Kerstin Köhler. Die Vorbereitung erfolgt einerseits in der Schule im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft. Andererseits müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch zahlreiche Untersuchungen zu Hause und somit in ihrer Freizeit durchführen. Aber wenn dann am Ende die viele Arbeit mit guten Bewertungen der Jury und Preisen belohnt wird, können alle stolz und zufrieden sein.
„Jeder Schüler und jede Schülerin wird später im Berufsleben
digitalen Medien benutzen!“ So begrüßte Referent Stefan Burggraf vom Calleo-Institut
das Kollegium der Molitoris-Schule zur schulinternen Lehrerfortbildung zum
Thema „Digitale Bildung“.
Das Calleo-Institut unterstützt Lehrerinnen und
Lehrer professionell
dabei, ihren Unterricht nachhaltig zu verbessern und u.a. im
Bereich der digitalen Bildung noch praxisnäher und spannender zu gestalten.
Einen ganzen Schultag lang nahm sich das Kollegium der
Molitoris-Schule Zeit, um den Schülerinnen und Schüler zukünftig noch
kompetenter digitales Wissen vermitteln zu können und somit noch besser für
ihre berufliche Zukunft fit zu machen.
Die iPad-Klassen der Molitoris-Schule sind stark nachgefragt
und auch der Anbau an die Molitoris-Schule, der zum neuen Schuljahr
bezugsbereit sein wird, wird digital voll ausgestattet sein. Somit kann sich
auch das Kollegium der digitalen Zukunft nicht verschließen.
Vier Referenten konnte Schulleiterin Dr. Urte Kyas für die
schulinterne Lehrerfortbildung gewinnen. Neben Stefan Burggraf vom
Calleo-Institut, bot Christina Stempel, Lehrerin der Oberschule Söhlde, einen
Workshop für die praktische iPad-Nutzung im Fach Mathematik sowie den
Naturwissenschaften an. Lisa Spittel, die iPad-Expertin der Molitoris-Schule, sorgte
in ihrer Fortbildung dafür, dass auch absolute iPad-Anfänger im Unterricht mit
Tablets arbeiten und so den Schülerinnen und Schülern grundlegende Kompetenzen
vermitteln können.
Jens Rabba, der 2. Konrektor der Molitoris-Schule, bot in
seinem Workshop zum Thema „E-Teaching“ viele Anregungen zu
Online-Lehrerplattformen, Online-Lernplattformen für Schülerinnen und Schüler
sowie den produktiven Einsatz von YouTube im Unterricht an. Auch das
schuleigene Intranet „IServ“ bietet gute Möglichkeiten, den iPad-Unterricht zu
bereichern.
Insgesamt stärkte diese schulinterne Lehrerfortbildung das Bewusstsein aller Lehrerinnen und Lehrer der Molitoris-Schule für die Wichtigkeit der digitalen Bildung. Und mit den zahlreichen Anregungen zu nützlichen Programmen und deren praktischen Einsatzmöglichkeiten im Unterricht können die Schülerinnen und Schüler künftig noch kompetenter auf die digitale Zukunft vorbereitet werden.
Um die „Saure-Gurken-Zeit“ rund um die Zeugniskonferenzen
etwas zu versüßen, gibt es seit vielen Jahren an der Molitoris-Schule eine
Lese- und Sportwoche. Bewegung ist grundsätzlich gut und ohne zufriedenstellende
Lesekompetenzen wird jedes Schülerleben schlicht und ergreifend zur Qual.
Während der Lesewoche lesen die Klassen jeweils eine
Lektüre, sodass sichergestellt ist, dass mindestens einmal in jedem Schuljahr
ein Buch komplett gelesen wird. Viele Klassen erarbeiten auch Lesetagebücher zu
ihren Lektüren und vertiefen damit ihre Leseerfahrungen.
Die jüngeren Schülerinnen und Schüler mögen es außerdem
gern, wenn ihnen auch ab und zu noch einmal vorgelesen wird. An dieser Stelle
kommen dann prominente Vorleser aus der lokalen Politik und Verwaltung aus dem
Einzugsbereich der Molitoris-Schule ins Spiel. Denn seit mehreren Jahren sind
der Algermissener Gemeindebürgermeister Wolfgang Moegerle, der Harsumer
Gemeindebürgermeister Marcel Litfin sowie Thomas Wiesenmüller, der Harsumer
Ordnungsamtsleiter, anlässlich der Lesewoche Stammgäste in der
Molitoris-Schule.
In diesem Jahr las Thomas Wiesenmüller für die Klasse H5,
Marcel Litfin war in der R5b zu Gast und Wolfgang Moegerle besuchte die G5b.
Alle Klassen genossen das Vorlesen sichtlich!
Parallel zur Lesewoche fand in der Sporthalle der
Molitoris-Schule die Sportwoche statt.
Die 5. und 6. Klassen spielten Fußball. Im 5. Jahrgang
siegten sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen die Schülerinnen und
Schüler der Klasse G5. Bei den 6. Klässlern gewannen die Mädchen der R6a und
die Jungen der R6b.
Basketball ist die festgelegte Sportart für die Jahrgänge 7
und 8. Hier siegten bei den Mädchen die Schülerinnen der Klasse G7a und bei den
Jungen die R7b. Eine gemischte Mannschaft aus G8a und G8b gewann bei den
Mädchen des 8. Jahrgangs, bei den Jungen siegte die Klasse H8.
Die Jahrgänge 9 und 10 spielten Volleyball. Bei den Mädchen
war die Klasse R9a siegreich, die R9c bei den Jungen. Im Jahrgang 10 gewannen
die Schülerinnen der R10c und die Jungen der G10a.
Zum Abschluss der Sportwoche findet traditionell ein
Volleyballmatch zwischen einer Schüler- und Lehrerauswahl statt. Auch in diesem
Jahr zeigte sich die Lehrermannschaft souverän und gewann vor der gewaltigen
Kulisse der versammelten Schulgemeinschaft gegen sehr gut spielende Schüler.
Die deutsch-französische Freundschaft ist für die
Bundesrepublik Deutschland ein hohes politisches und gesellschaftliches Gut. Um
diese Partnerschaft zu pflegen, wird seit dem Jahr 1963, also dem Jahr, in dem
der Freundschaftsvertrag, der sogenannte Élysée-Vertrag, zwischen dem damaligen
französischen Präsidenten Charles de Gaulle und dem deutschen Bundeskanzler
Konrad Adenauer geschlossen wurde, alljährlich am 22. Januar besonders an diese
Freundschaft gedacht.
Im Jahr 2004 wurde der „deutsch-französische Tag“ ins Leben
gerufen, um die Jugendlichen beider Länder mit dem jeweiligen Nachbarland und
seinem kulturellen Reichtum bekannt zu machen. Auch der Fachbereich Französisch
der Molitoris-Schule beteiligt sich seit ein paar Jahren mit einer Aktion an diesem
besonderen Tag.
Bunte zweisprachige Plakate mit Wissenswertem rund um Frankreich, die vorab im Unterricht erstellt worden waren, wurden rund um den Crepes-Verkaufsstand aufgehängt und bildeten somit eine interessante Kulisse, um das Nachbarland Frankreich einen Schulvormittag lang in den Mittelpunkt zu rücken.
Und so zogen am 22. Januar wieder verführerische Düfte
frisch gebackener Crepes durch das Forum der Harsumer Schule und lockten ganze
Scharen von Schülerinnen und Schülern an, so dass sich rasch eine lange
Schlange einmal quer durch das Forum bildete. Die Mädchen und Jungen der
Klassen G10a und G10b, die in diesem Jahr gemeinsam mit den
Französischlehrerinnen Frau Maeckler und Frau Stöckl die Aktion vorbereiteten
hatten, kamen kaum mit dem Backen der Crepes hinterher, aber alle warteten
geduldig.
Zum naturwissenschaftlichen und mathematischen Entdeckertag für Grundschüler besuchte die Klasse 4cH der Grundschule Giesen-Hasede die Molitoris-Schule.
Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Drews starteten die elf Mädchen und Jungen ihren Vormittag in der Mathe-Werkstatt der Harsumer Schule. Hier bauten sie unter Anleitung des Mathematiklehrers Dominik Jütte jeweils Bälle aus sechs und fünf Ecken, experimentieren mit Möbius-Bändern, Lochschablonen und testen auch ihre Schätzfähigkeiten, denn bei einer Aufgabe sollte die Menge der Bälle geschätzt werden. Einigen Schülerinnen und Schülern gelang es dabei, richtig nah an die eigentliche Zahl heranzukommen, während anderen doch weit danebenlagen. Zur Kontrolle wurden dann die Bälle natürlich noch gezählt.
Die Arbeit in der Mathe-Werkstatt bereitete den Gästen aus Hasede viel Freude. „Das hat Spaß gemacht!“, meinte Lea und auch Lehrerin Maja Drews bestätigte, dass „es sehr kurzweilig war.“
Richtig aufregend wurde der Vormittag dann im Biologieraum, als die Mädchen und Jungen aus Hasede den Schulzoo der Molitoris-Schule kennenlernten. Im Schulzoo leben fünf verschiedenen Tierarten. Neben verschiedenen Schlangen sind hier auch noch eine Vogelspinne, Achatschnecken, Stabheuschrecken sowie ein Riesentausendfüßler zu Hause. Unter der fach- und artgerechten Anleitung der Biologielehrer David Suchar und Imke Müller erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler zunächst Regeln für den Umgang mit Tieren. Spannung kam auf, als Herr Suchar eine echte Baby-Würgeschlange aus ihrem Terrarium nahm und den Umgang mit Schlangen sowie ihre Nahrung erklärte. Alle, die wollten, durften die Schlange streicheln und ganz Mutige sie sogar auch noch halten. Ein wahrhaft aufregendes Erlebnis, bei dem einige vor Anspannung fast das Atem vergaßen! Aber durch die ruhige Hilfestellung von Herrn Suchar meisterten alle Freiwilligen das Halten der Schlange bravourös.
Verschiedene Versuche mit den Achatschnecken sowie ein Versuch zu den Stabheuschrecken rundeten den Entdeckertag der 4cH der Grundschule Hasede ab.
Die Molitoris-Schule bietet den naturwissenschaftlichen und mathematischen Entdeckertag für alle 4. Klassen der Grundschulen aus den Gemeinden Harsum, Algermissen und Giesen an. Weitere Informationen sind im Sekretariat der Molitoris-Schule (Tel. 05127-408640) erhältlich.