die Notbetreuung an den öffentlichen Schulen in Niedersachsen wurde weiter ausgeweitet. Zu den bisher genannten „kritischen Infrastrukturen“ sind weitere Bereiche zu zählen, die notwendig sind zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Versorgung der Bevölkerung (Daseinsvorsorge), wie z. B. der Lebensmittelversorgung (Lebensmittelproduktion, -verarbeitung und -handel). Darüber hinaus werden auch Härtefallregelungen (wie z. B. etwa drohende Kündigung) berücksichtigt. Wer Bedarf an der Notbetreuung hat, möge sich bitte an folgende Adresse wenden:
schulleitung@molitorisschule.eu
Aktuelle Infos des Kultusministeriums gibt es auf folgender Seite:
Herzliche Grüße aus dem Zillertal senden die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer der diesjährigen Skifreizeit der Molitoris-Schule.
Noch bis kommenden Freitag, 13.3. genießen 25 Schülerinnen
und Schüler der Jahrgänge 6-10 mit den betreuenden Lehrern Dominik Jütte, Lazlo
von Holdt sowie Alexander Schnipkoweit erlebnisreiche Tage im Schnee.
Sowohl für alte Hasen als auch Anfänger werden wieder Kurse im Ski- und Snowbordfahren angeboten.
„Demokratie ist ein Gut, das wir schützen und verteidigen
müssen!“ Mit diesen Worten eröffnete Dr. Urte Kyas die Ausstellung des
Landesbüros Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) „Demokratie stärken
– Rechtsextremismus bekämpfen“ in der Harsumer Molitoris-Schule.
Die Molitoris-Schule gehört zum Schulnetzwerk „Schule ohne
Rassismus – Schule mit Courage“ und hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, sich
aktiv für Demokratie und gegen extremistische Tendenzen innerhalb von Schule
aber auch der Gesellschaft einzusetzen. Als erste Schule im Landkreis
Hildesheim kann die Molitoris-Schule die speziell für Schülerinnen und Schüler ab
dem 8. Jahrgang konzipierte Wanderausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus
bekämpfen“ zeigen und damit dem selbst gesteckten Ziel ein Stück näherkommen.
Wie sehr es auch den Schülerinnen und Schüler der
Molitoris-Schule ein Bedürfnis ist, sich für Demokratie und Freiheit
einzusetzen, wird daran deutlich, dass sich rund 15 Mädchen und Jungen zu
Ausstellungsguides haben ausbilden lassen. Ausgestattet mit umfangreichem
Infomaterial sind sie nach einer vierstündigen Ausbildung in der Lage,
interessierte Schulklassen und Privatbesucher durch die 16 Schautafeln
umfassende Ausstellung zu führen. Für ihr Engagement erhielten die
Schülerscouts, die den 9. und 10. Klassen des Gymnasialzweiges angehören,
während der Eröffnungsveranstaltung im Forum der Molitoris-Schule von der
Leiterin des Landesbüros Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) Anke
Harms ein Zertifikat für ihr Engagement.
In einer abschließenden Podiumsdiskussion diskutierten Anke
Harms (FES), die stellvertretende Vorsitzende der Jungsozialisten Daniela Rump
sowie die Geschichts- und Politiklehrer der Molitoris-Schule Melanie Lawrenz
und Simon Voges über Fragen, die die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10.
Klassen der Molitoris-Schule vorab zusammengetragen hatten. So standen die
Ursachen für extremistische Tendenzen genauso im Fokus der Gesprächsrunde wie
Maßnahmen der Bundes- und Landesregierungen zur Bekämpfung dieser Tendenzen.
Das Kollegium der Molitoris-Schule bildete sich im Rahmen
einer ganztägigen schulinternen Lehrerfortbildung (SchiLf) zu den Themen
„Radikalisierung und Extremismus“ weiter. Referenten des Landeskriminalamtes,
des Staatsschutzes sowie von Radius, einer lokalen Anlaufstelle des
Caritas-Verbandes gegen religiös begründete Radikalisierung und
Demokratiefeindlichkeit und der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus für
Demokratie (mbt) informierten die Lehrerinnen und Lehrer umfassend u.a. über
Gruppierungen, extremistische Zeichen und rechtsradikale Musik.
Die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ ist noch bis Donnerstag, 5. März von 8.00-15.30 Uhr auch für externe Besucherinnen und Besucher im Konferenzraum der Molitoris-Schule zu sehen. Anmeldungen werden im Sekretariat (Tel. 05127-408640) entgegengenommen.
Einen grandiosen Erfolg feierten die drei jungen
Molitoris-Schülerinnen Maya Landsberg, Lenja Janitschek und Lucy Roffmann (alle
Klasse G6b) beim diesjährigen Wettbewerb „Schüler experimentieren“. Mit ihrem
Projekt zum „Hydrophoben Sand“ gewannen sie den 1. Preis im Fachgebiet Chemie
und fahren nun im März zum Landesentscheid nach Oldenburg.
Der Erfolg kam für die drei Mädchen und ihre beiden
betreuenden Lehrerinnen Elisabeth Schubert und Kerstin Köhler überraschend,
denn große Siegchancen rechneten sie sich eigentlich nicht aus und auch die
Präsentation vor der Jury in der Hildesheimer Halle 39 lief nach Meinung der
drei Forscherinnen Maya, Lenja und Lucy nicht wirklich optimal ab.
Aber die Jury war wohl trotzdem angetan von dem
möglicherweise zukunftsträchtigen „hydrophoben Sand“.
Aber was ist eigentlich hydrophober Sand und wozu können die
Forschungen der Molitoris-Schülerinnen nützlich sein? Hydrophober Sand ist wasserabweisender
Sand und bietet gute Einsatzmöglichkeiten beim Hochwasserschutz. In normale
Sandsäcke zieht Wasser und macht diese dadurch sehr anfällig. Die drei Mädchen machten
sich während ihrer knapp einjährigen Forschungszeit Gedanken darüber, welche
Möglichkeiten es gibt, dass eben genau das nicht passiert.
Als Sandgrundlage verwendeten die Sechstklässlerinnen
Vogelsand, weil dieser ganz fein ist und keine noch so kleinen Steinchen
enthält. Mehrere verschiedene Materialien wurden ausprobiert, um zu testen, wie
man Sand wasserabweisend machen kann, unter anderen auch Imprägnierspray und
Wachs. Imprägnierspray sorgt zwar dafür, dass der Sand hydrophob wird, ist aber
durch die enthaltenden Stoffe umweltschädlich. Viel besser ist daher Wachs
geeignet ist, der ein rein natürliches Produkt aus.
Die Forschungen von Maya Landsberg, Lenja Janitschek und
Lucy Roffmann überzeugten die Jury und da man sich eigentlich keine Siegchancen
ausgerechnet hatte, war die Freude bei Schülerinnen und Lehrerinnen während der
Siegerehrung im Audimax Hildesheim umso größer.
Die Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule gratuliert Maya, Lenja und Lucy herzlich zum ersten Preis und wünscht für den Landesentscheid vom 12.-14. März 2020 in Oldenburg viel Erfolg.
Zum naturwissenschaftlichen und mathematischen Entdeckertag für
Grundschüler besuchte die Klasse 4 der Grundschule Algermissen die Harsumer Molitoris-Schule.
Gemeinsam mit ihren beiden begleitenden Lehrerinnen
starteten die Mädchen und Jungen ihren Vormittag in der Mathe-Werkstatt der
Harsumer Schule. Hier bauten sie unter Anleitung der Mathematiklehrer Julia
Eggeling und Dominik Jütte jeweils Bälle aus sechs und fünf Ecken, experimentieren
mit Möbius-Bändern und testen auch ihre Schätzfähigkeiten, denn bei einer
Aufgabe sollte die Menge der Bälle geschätzt werden. Einigen Schülerinnen und
Schülern gelang es dabei, richtig nah an die eigentliche Zahl heranzukommen,
während anderen doch weit danebenlagen. Zur Kontrolle wurden dann die Bälle
natürlich noch gezählt.
Die Arbeit in der Mathe-Werkstatt bereitete den Gästen aus Algermissen
viel Freude. „Das hat Spaß gemacht!“, meinte eine Schülerin.
Richtig aufregend wurde der Vormittag dann im Biologieraum,
als die Mädchen und Jungen aus Hasede den Schulzoo der Molitoris-Schule
kennenlernten. Im Schulzoo leben fünf verschiedenen Tierarten. Neben
verschiedenen Schlangen sind hier auch noch eine Vogelspinne, Achatschnecken,
Stabheuschrecken sowie ein Riesentausendfüßler zu Hause. Unter der fach- und
artgerechten Anleitung der Biologielehrer David Suchar und Imke Müller
erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler zunächst Regeln für den Umgang mit
Tieren. Spannung kam auf, als Herr Suchar eine echte Baby-Würgeschlange aus
ihrem Terrarium nahm und den Umgang mit Schlangen sowie ihre Nahrung erklärte.
Alle, die wollten, durften die Schlange streicheln und ganz Mutige sie sogar
auch noch halten. Ein wirklich spannendes Erlebnis! Aber durch die ruhige
Hilfestellung von Herrn Suchar meisterten alle Freiwilligen das Halten der
Schlange bravourös.
Verschiedene Versuche mit den Achatschnecken sowie ein
Versuch zu den Stabheuschrecken rundeten den Entdeckertag der Grundschule Algermissen
ab.
Die Molitoris-Schule bietet den naturwissenschaftlichen und mathematischen Entdeckertag für alle 4. Klassen der Grundschulen aus den Gemeinden Harsum, Algermissen und Giesen an. Weitere Informationen sind im Sekretariat der Molitoris-Schule (Tel. 05127-408640) erhältlich.
Nachts (fast) allein und im Dunkeln im Museum! Für viele
sicherlich eine nicht ganz angenehme Vorstellung, für 15 Mädchen und Jungen der
R10a der Molitoris-Schule jedoch ein Abend im Roemer-Pelizäus-Museum (RPM) in
Hildesheim, auf den sie sich sogar freuten. Denn die Schülerinnen und Schüler
hatten sich nach zwei interessanten Referaten zum Thema „Voodoo“ im Werte und
Normen-Unterricht gewünscht, die aktuell laufende Voodoo-Sonderausstellung im
Rahmen einer Führung zu besuchen.
Für ältere Schüler- und Erwachsenengruppen bietet das RPM in
Hildesheim besondere Taschenlampen-Führungen nach Schließung des Museums an.
Eine magische Führung für Mutige war genau das, was sich die Jugendlichen gut
vorstellen konnten.
So kam es, dass sich 15 Schülerinnen und Schüler freiwillig
für den abendlichen Museums-Besuch meldeten und schließlich gemeinsam mit
Klassenlehrer Dominik Jütte und Fachlehrerin Bernadette Hersel an einem dunklen
Winterabend mit ihren Taschenlampen im Rahmen einer Führung die Ursprünge und
spannenden Bräuche des Voodoo in den verschiedenen Kulturen erkundeten.
Da das Thema in der westlichen Welt vor allem mit
Horrorvorstellungen verbunden ist, soll den Besuchern die wirkliche Religion
mit ihren unterschiedlichen positiven und negativen Varianten in Afrika,
Amerika und der Karibik vorgestellt werden. Voodoo zählt auch zu den
Weltreligionen, so ist Voodoo beispielsweise im afrikanischen Benin
Staatsreligion.
Und wer hätte gedacht, dass sich eine Göttin mit Fanta
gnädig stimmen lässt? Von den Schülerinnen und Schüler der Klasse R10a der
Molitoris-Schule jedenfalls keiner, bevor sie mit ihren Taschenlampen die
faszinierende Ausstellung besuchten.
Verschiedene aktive Voodoo-Altäre gehören ebenso zu den Ausstellungsobjekten wie farbenfrohe Bekleidungen und Figuren. Am Ende der rund einstündigen Führungen bedauerten die Jugendlichen, dass sie nicht noch länger in der Voodoo-Ausstellung verweilen konnten, denn zahlreiche Objekte hätten noch viel länger betrachtet werden können. Aber das Museum hatte ja längst geschlossen! Einige Schülerinnen und Schüler nahmen sich deshalb vor, noch einmal privat die noch bis Mai laufende Voodoo-Ausstellung zu besuchen, denn die faszinierende Religion hatte bei ihnen durchaus Interesse geweckt.
Am Montag, d. 10.02.20 bleibt die Molitoris-Schule aufgrund der schlechten Wetterlage geschlossen! Die Praktikanten des 9. Jahrgangs dürfen ebenfalls zu Hause bleiben, müssen aber rechtzeitig ihren Betrieb informieren.
Voll gespickt mit interessanten Ereignissen war die
diesjährige Lese- und Sportwoche der Molitoris-Schule.
Im unterrichtlichen Geschehen stand in allen Klassen in
vielen Stunden das Lesen eines Kinder- oder Jugendbuches auf dem Programm. So
war in diesem Jahr von Erich Kästners „Das fliegende Klassenzimmer“ über das aktuell
auch verfilmte Buch von Judith Kerr „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ bis
hin zu „Braune Erde“ von Andreas Höra und Goethes „Faust – einfach klassisch“
alles dabei, was interessant und lesenswert ist. Die Deutschlehrerinnen und
–lehrer hatten die jeweilige Lektüre für ihre Klasse ausgewählt. Oftmals
konnten die Schülerinnen und Schüler dann zu ihrem Buch ein Lesetagebuch oder
auch eine Leserolle gestalten.
Promintenter Besuch kam ebenfalls zur Lesewoche in die
Molitoris-Schule. So ließen es sich die Bürgermeister der Gemeinden Harsum und
Algermissem Marcel Litfin und Wolfgang Moegerle sowie der Leiter des
Ordnungsamtes des Gemeinde Harsum Thomas Wiesenmüller auch in diesem Jahr nicht
nehmen und lasen eine Schulstunde jeweils in einer 5. Klasse vor.
Gemeindebürgermeister Litfin besuchte die H5 und las aus dem Buch von Annette
Weber „Warum seid ihr denn so gemein zu mir?“ In der R5a zu Gast war
Gemeindebürgermeister Moegerle, der vor dem Lesen aus Kästners „Das fliegende
Klassenzimmer“ erst einmal die vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler der
R5a beantworten musste. Von der Lieblingsfarbe über die Nachfrage zum
Schulbesuch von Herrn Moegerle bis hin zu Fragen zum Beruf des Bürgermeisters
entwickelte sich ein lebhaftes Frage-Antwort-Gespräch. Ordnungsamtsleiter
Thomas Wiesenmüller machte Bekanntschaft mit der Klasse R5c und las aus der
Reihe „Die Vampirschwestern“ Ausschnitte des Bandes „Der Meister des Drakung-Fu“
vor.
Kulinarisch hielt die Woche neben den bewährten Leckerbissen
von Frau Dammeyer am Kiosk auch den Verkauf von selbstgebackenen Muffins und
Waffeln bereit. Der Profilkurs „Gesundheit und Soziales“ des 9.
Realschuljahrgangs bot mit seiner Leiterin Melanie Lawrenz Waffeln mit
Puderzucker sowie Schokomuffins mit flüssigem Schokoladenkern an. Beides fand rasenden
Absatz!
Die eigentlichen Highlights der Woche waren jedoch die
Sportveranstaltungen in der Turnhalle der Molitoris-Schule. Am Montag spielten
die 5. Klassen Fußball, bei den Jungen gewann die G5, bei den Mädchen siegte
die R5a. Ebenfalls Fußball spielte am Dienstag der 6. Jahrgang. Hier waren die
Jungen der G6b sowie die Mädchen der H6 siegreich.
Der Mittwoch war reserviert für die Jahrgänge 7 und 8, die
Basketball spielten. Gewinner bei den Jungen waren die R7b sowie die H8a. Bei den
Mädchen siegten die G7 und die G8a.
Richtig spannend wurde es am Donnerstag. Zunächst ermittelte
der 9. Jahrgang seine besten Mannschaften im Volleyball. Bei den Jungen gewann
die R9c und bei den Mädchen die R9b. Im Anschluss daran spielten die 10.
Klassen ebenfalls Volleyball. Als Sieger vom Feld gingen die Jungen der R10c
sowie die Mädchen der G10a.
Absoluter Höhepunkt des Tages, zu dem sich fast die ganze Schulgemeinschaft in der Sporthalle versammelte, waren dann die Volleyballmatches der siegreichen Mädchen der G10a gegen ein Lehrerinnenteam sowie der erfolgreichen Jungen der R10c gegen eine Lehrerauswahl. Auch wenn sich beide Schülermannschaften in ihren Spielen wirklich bemühten und lautstark von den Mitschülerinnen und Mitschülern angefeuert wurden, setzte sich am Ende doch das Alter durch: Sowohl das Lehrerinnenteam als auch das Lehrerteam waren siegreich.
„Abgerechnet wird zum Schluss!“ Wie wahr diese Redewendung
ist, erfuhren die vier Zehntklässler der Harsumer Molitoris-Schule Thorben
Fürstenberg, Domenik Schmid, Lennart Grasser und Yannik Lohe hautnah.
Als Gruppe „Börsenchecker“ hatten sich die vier Schüler
gemeinsam mit vier weiteren Gruppen des Profilkurses Wirtschaft des 10.
Realschuljahrganges auf Anregung des Profillehrers Julian Brennecke beim „Planspiel
Börse 2019“ angemeldet, das jedes Jahr für die Region Hildesheim von der
Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine organisiert und koordiniert wird. Insgesamt
beteiligten sich in dem europaweit stattfindenden „Planspiel Börse“ im
vergangenen Herbst mehr als 25000 Teams.
Der Startschuss für das „Planspiel Börse 2019“ fiel am 25.
September 2019 und jede Gruppe erhielt virtuell ein Startkapital in Höhe von
50000 €, mit dem auf dem Börsenparkett gewirtschaftet werden konnte. Dafür
verfolgten die Teams aufmerksam die täglichen Börsenkurse sowie die
Wirtschafts- und Politiknachrichten, die ja nachhaltigen Einfluss auf die
Börsenkurse haben.
„Die Jungs haben akribisch im Unterricht aber auch zu Hause
in ihrer Freizeit das Börsengeschehen verfolgt und sich wirklich voll
reingehängt!“ Profilkurslehrer Julian Brennecke ist sehr zufrieden mit Thorben
Fürstenberg, Domenik Schmid, Lennart Grasser und Yannik Lohe, die sehr viel
Zeit und Mühe in das „Planspiel Börse 2019“ investiert haben.
Da die Möglichkeit bestand, sich mittels einer App täglich
über die jeweilige Platzierung zu informieren, wussten die vier Schüler der
R10b, dass sie ganz vorn im Marktbereich der Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine
dabei waren und bis zum vorletzten Tag auch in Führung lagen.
Leider erwies sich am letzten Tag des „Planspiel Börse 2019“
ein Tipp des Wirtschaftslehrers Julian Brennecke jedoch als Flop, da die Aktien
des Finanztec-Unternehmens Wirecard, die bis dato gut gelaufen waren und auch
nach Ende des Börsenspiels wieder kräftig an Fahrt aufnahmen, just an dem Tag
stark nachgaben. Die „Börsenchecker“ setzten am 10. Dezember 2019 auf
Wirecard-Aktien und gaben durch die Talfahrt genau dieser Aktie die wochenlange
Führung aus der Hand, sodass sie bei der Endabrechnung eben „nur“ den 2. Platz
belegten.
Bei Siegerehrung in den Räumlichkeiten der Sparkasse
Hildesheim am Marktplatz Ende Januar 2020 konnten Thorben Fürstenberg, Domenik
Schmid, Lennart Grasser und Yannik Lohe dann aber wieder lächeln, zumal Karen
Severit, die für die Sparkasse das „Planspiel Börse 2019“ organisierte, ein
dickes Lob für die Jugendlichen parat hatte: „Sie haben sich offensichtlich die
richtigen Papiere ausgesucht. Sie sind unsere Handelskönige, haben ihre
Aktienkäufe breit gestreut und einen super Ertrag erwirtschaftet!“
In dem knapp dreimonatigen Zeitraum haben die vier
Molitoris-Schüler einen virtuellen Depotwert von 52798,29 € erwirtschaftet und
damit einen Ertrag von 2798,29 € auf dem Papier erzielt. Die Siegergruppe vom
Gymnasium Andreanum gewann mit 52964,23 €, den 3. Platz belegte ebenfalls eine Gruppe
des Gymnasium Andreanum (Depotwert: 52423,84 €).
Die „Börsenchecker“ erhielten für ihren zweiten Platz im
Marktbereich Hildesheim eine Urkunde sowie einen Kinogutschein „mit allem Drum
und Dran“.
Wirtschaftslehrer Julian Brennecke ist stolz auf Thorben
Fürstenberg, Domenik Schmid, Lennart Grasser sowie Yannik Lohe.
Niedersachsenweit haben sie Platz 75 belegt und bundesweit den 1011. Platz.
Außerdem gab es eine Nachhaltigkeitswertung, bei dem die „Börsenchecker“ sogar
auf dem 5. Platz landeten.
Im nächsten Jahr sind die Profilkurse Wirtschaft der 9. und 10. Realschuljahrgänge der Molitoris-Schule auf jeden Fall wieder beim „Planspiel Börse“ mit dabei.
Einmal im Jahr, genauer gesagt am 22. Januar, rückt die
Sprache Französisch in den Mittelpunkt der Molitoris-Schule, denn dann werden
aus Anlass des „Deutsch-Französischen Tages“ frisch gebackene Crepes zum
Verkauf angeboten.
Einen „Deutsch-Französischen Tag“ gibt es seit dem Jahr 2004,
um die Jugendlichen von Frankreich und Deutschland mit dem jeweiligen
Nachbarland sowie seinem kulturellen Reichtum bekannt zu machen. Ausgangspunkt
des „Deutsch-Französischen Tages“ wiederum ist der Élysée-Vertrag, der am 22.
Januar 1963 zwischen dem damaligen französischen Staatspräsidenten Charles de
Gaulle sowie dem deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer geschlossen wurde. Mit
dem Élysée-Vertrag sollte die deutsch-französische Freundschaft vor allem durch
Kultur-und Jugendaustausche im Bewusstsein der Menschen verankert werden.
In diesem Jahr bot die Klasse G8b mit ihrer Klassenlehrerin,
der Fachbereichsleiterin für das Fach Französisch, Eva Stöckl wieder leckere
Crepes wahlweise mit Zimt/Zucker oder Nutella zum Verkauf an.
Ein großer Ansturm von Schülerinnen und Schülern flutete
geradezu das Forum der Molitoris-Schule, sodass der Andrang kaum zu bewältigen
war. Glücklich konnte sich also schätzen, wem es gelungen war, einen Crepes zu
ergattern.
Auch wenn kleine Pannen den Start des Vormittags erschwerten, so war z.B. beim Transport Teig ausgelaufen und musste dann in Windeseile nachproduziert werden, konnten Frau Stöckl und ihre Klasse G8b sich am Ende des Vormittags wieder über einen gelungenen „Deutsch-Französischen Tag“ in der Molitoris-Schule freuen.