Handball lässt Freude aufkommen

„Da haben wir offensichtlich einen Nerv getroffen!“ Begeistert schaute Schulsozialarbeiterin Sabine Neuendorf auf die Anmeldungen für den Handball-Tag in der Molitoris-Schule, denn gleich 80 Schülerinnen und Schüler hatten sich zu der Premieren-Veranstaltung angemeldet. Da half nur der Losentscheid, weil lediglich 40 Plätze zur Verfügung standen.
Gemeinsam mit vier Handball-Trainern des MTV Harsum stellten die Schulsozialarbeiterinnen den Sporttag auf die Beine. Nach den langen Corona-Monaten, in denen sportlich nur wenig lief und auch die Vereine über Mitgliederschwund klagten, sollte nach dem Ende der meisten Beschränkungen der Handball-Sport einen Tag lang im Mittelpunkt stehen.
Auf die Idee zu dem Tag kamen die Verantwortlichen des MTV Harsum unter Leitung von Handball-Jugendtrainer Klaus Karpstein. Dass Jugendliche sich bewegen, ist für ihn eine Herzensangelegenheit und wenn gleichzeitig auch noch neue Mitglieder für die Handballsparte des MTV Harsum gewonnen werden können, wäre das natürlich eine großartige Sache.
Wichtig waren Klaus Karpstein und seinem ausgebildeten Jugendhandball-Trainer-Team mit Michael Harenkamp, Katrin Kühn und Erik Berger, dass auch Schülerinnen und Schüler, die nicht unbedingt sportaffin sind, sich durch den Handball-Tag angesprochen fühlen.
So standen zunächst erlebnispädagogische Übungen auf dem Programm, die zur Stärkung des Gemeinschaftsgefüges beitragen sollten. Im Verlauf des Vormittags rückte dann der Handball immer stärker in den Vordergrund, denn die MTV-Trainer vermittelten den Schülerinnen und Schülern, die sich aus allen Jahrgängen beworben hatten, handballspezifische Grundlagen und Techniken. Dabei stand die Lust auf Sport allgemein und Handball im speziellen immer im Vordergrund.
Und das kam gut an bei den Kindern und Jugendlichen. Alle hatten viel Spaß an diesem Vormittag und richtig Lust auf Bewegung, so wie der 5. Klässler Wadi. Auch Tim aus dem 9. Jahrgang sind sportliche Aktivitäten wichtig, um sich fit zu halten. „Handball macht mir Spaß!“, meinte er. Der gleichaltrige Michele hatte das früher schon einmal ausprobiert. „Ich mache gerne Sport und wollte einfach mal wieder Handball spielen.“ Von einer ähnlichen Motivation konnte die 9. Klässlerin Sofia berichten: „Früher wollte ich mal Handball spielen. Das hat aber nicht geklappt und deshalb wollte ich es jetzt einfach ausprobieren.“
Offensichtlich konnten die Handball-Trainer des MTV Harsum „offene Türen“ bei den Schülerinnen und Schüler einrennen, ihnen einen tollen Tag bereiten und vielleicht im Nachgang den einen oder anderen neuen Mitspieler begrüßen.
Die Reihe der Sporttage an der Molitoris-Schule in Zusammenarbeit mit dem Harsumer Verein wird übrigens fortgesetzt. Am 2. Juni lädt der MTV Harsum zum Tennis-Tag auf die benachbarte Tennis-Anlage ein.

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Mit Hexen zum Lesen verführen

Am 23. April war es wieder soweit: Deutschlandweit feierten Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte am UNESCO-Welttag des Buches ein großes Lesefest. Und auch in Harsum feierten die Molitoris-Schule und „SKRIBO Papyros“ (ehemals „Buntstift“) mit. Seit der Geschäftsübernahme unterstützen auch das Inhaber-Ehepaar Rohne und das Team vom „SKRIBO Papyros“ die 5. Klässler der Harsumer Schule und schenken den Schülerinnen und Schülern alljährlich das Welttagsbuch.

Das diesjährige Buch „Iva, Samo und der geheime Hexensee“ ist ein Comicroman der Autorin Bettina Obrecht, die Illustrationen lieferte Timo Grubing. Inhaltlich geht es um die Wasserhexen Iva und Samo, die an ihrem zehnten Geburtstag einen Besen geschenkt bekommen, der sie zu einem geheimen See bringt. Einen Monat lang sollen Iva und Samo auf das Gewässer aufpassen. Doch als ein Influencer ein Video am See dreht, ist es vorbei mit der Idylle. Fans pilgern an den Drehort und hinterlassen ihre Abfälle. Eine Gruppe von Kindern ist darüber genauso empört wie Iva und Samo. Deshalb muss ein gemeinsamer Plan her, um den See zu retten.

In diesem Jahr besuchten die Mädchen und Jungen der 5. Realschulklassen der Molitoris-Schule mit ihren Deutschlehrerinnen „SKRIBO Papyros“ in Harsum, um ihr persönliches Exemplar von „Iva, Samo und der geheime Hexensee“ abzuholen und in der Schule gleich mit dem Lesen zu beginnen.

Seit 1996 wird der „Welttag des Buches” auch in Deutschland gefeiert. Rund um diesen Tag verschenken Buchhandlungen das Welttagsbuch an rund eine Million Schülerinnen und Schüler, um den Kindern der 4. und 5. Klassen die Freude am Lesen zu vermitteln und gemeinsam das Lesen zu feiern.

Die Molitoris-Schule bedankt sich herzlich beim Ehepaar Rohne von „SKRIBO Papyros“ für die  langjährige Kooperation sowie die Unterstützung bei der Leseförderung der Schülerinnen und Schüler.

Änderung der Email-Adresse

Das Sekretariat ist nur noch unter der folgenden Email zu erreichen:

sekretariat@molitorisschule.eu

Ostergrüße der Molitoris-Schule

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft! Dieses bekannteSprichwort gilt auch für die Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule. Da die Bewohnerinnen und Bewohner der befreundeten Seniorenheime in Harsum, Algermissen und Giesen aus bekannten Gründen immer noch nicht wieder in die Schule nach Harsum kommen können, machte sich Projektleiterin Melanie Lawrenz auf den Weg, um Ostergrüße der Moltoris-Schule in den Seniorenwohnheimen abzugeben. 

Viele Klassen, aber auch Eltern und Großeltern der Schülerinnen und Schüler der Schule hatten kleine Ostergeschenke gebastelt. So entstanden gefüllte Osternester und österliche Fensterbilder. Aber auch schön verzierteFrühlingsgedichte und selbst gebackene Osterkekse der Molitoris-Köchin Inge Dammeyer fanden ihren Weg in liebevoll dekorierte Eimer und Kartons, die Lehrerin MelanieLawrenz, teilweise in Begleitung von Schülerinnen und Schülern, kurz vor den Osterferien verbunden mit den herzlichsten Ostergrüßen der Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule in den befreundeten Seniorenwohnheimen St. Elisabeth und Cäcilienhof in Harsum, der Seniorenresidenz in Algermissen sowie dem Seniorenwohnpark in Giesen überreichte.

Dank mit Herz

Im Juli vergangenen Jahres rollte nach starken und lang anhaltenden Regenfällen eine Flutwelle durch das rheinland-pfälzische Ahrtal und ließ ein bis dahin in Deutschland kaum für möglich gehaltene Verwüstung zurück. Weit über 100 Menschen verloren ihr Leben, tausende ihr Zuhause und auch etliche Schulen hatten massive Schäden zu beklagen.

Eine dieser Schulen war die Realschule Bad Münstereifel, in der nicht nur zahlreiche Schulbücher durch die Überflutungen unbrauchbar wurden sondern auch Materialien und Spielangebote für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung ein Opfer der Wassermassen wurden.

Die Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule zögerte im letzten Sommer nicht lange und startete eine Sammelaktion für die Realschule Bad Münstereifel. Mehrere Kartons mit Karten- und Brettspielen für die Freizeitbeschäftigung machten sich dank der großzügigen Spendenbereitschaft auf die Reise an die Ahr. Außerdem konnten rund 1000€ an Spenden an die rheinland-pfälzische Schule zur Anschaffung von größeren Spielgeräten überwiesen werden.

Nun erreichte ein Dankeschön der Realschule Bad Münstereifel in Form eines Herzens auf einem Flutstein die Molitoris-Schule. Das Herz auf dem Flutstein wurde von einer im Ahrtal sehr bekannten Künstlerin geschaffen und wird in der Molitoris-Schule einen für alle sichtbaren Ehrenplatz bekommen.

Wer hat das beste naturwissenschaftliche Wissen?

„Heureka! Ich habe es gefunden“- dieser freudiger Ausruf, der dem griechischen Mathematiker Archimedes im 3. Jahrhundert vor Christus nach der Lösung eines schwierigen Problems, nämlich der Entdeckung des hydrostatischen Grundgesetzes, zugesprochen wird, ist Namensgeber eines traditionsreichen Schülerwettbewerbs.

Der Heureka!-Wettbewerb wird alljährlich deutschlandweit für die Klassenstufen 3-8 ausgeschrieben und besteht aus zwei Teilen, an denen man jedoch auch unabhängig voneinander teilnehmen kann. Der erste Teil findet jeweils im ersten Schulhalbjahr statt und stellt das Thema „Mensch und Natur“ in den Mittelpunkt. Hierfür meldeten sich im vergangenen Herbst in der Harsumer Molitoris-Schule insgesamt 104 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 an.

„Mensch und Natur“ beinhaltete alle naturwissenschaftlichen Themen. Es wurden Fragen zu „Der Mensch und seine Umwelt“ ebenso gestellt wie zu „Tiere und ihre Rekorde“ oder „Pflanzen“. Außerdem wurden das Wetter sowie chemische und physikalische Phänomene thematisiert. Auch Wissen zu Technik, Energie und Fortschritt wurde mittels Multiple-Choice-Fragen abgetestet.

Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler erhielten nach einer zentralen Auswertung eine Urkunde und ein Kartenspiel oder Buchgeschenk.

„Heureka! – ich habe es geschafft“, dachten sich vielleicht auch Jan Torge Pfennig, Lara Grimsel, Dominic Kehrstädt und Hendrik Fiege, denn sie erzielten in ihren Jahrgängen jeweils die besten Ergebnisse der Molitoris-Schule.

Jan Torge Pfennig belegte bei den 5. Klassen der Molitoris-Schule Platz 1. Lara Grimsel erreichte in den 6. Klassen den 1. Platz, Dominic Kehrstädt in der Klassenstufe 7. Im 8. Jahrgang konnte Hendrik Fiege die höchste Punktzahl erreichen und damit den 1. Platz erringen.

Die Schulgemeinschaft gratuliert herzlich zu den hervorragenden Leistungen und drückt auch für den 2. Teil des Heureka!-Wettbewerbs zum Thema „Weltkunde“ im Frühjahr die Daumen. Hier geht es dann um erdkundliches Wissen, aber auch Fragen zum historischen und aktuellen Zeitgeschehen stehen im Wettbewerbsprogramm genauso wie eine Zusammenstellung aus politischem, wirtschaftlichem und rechtlichem Grundwissen.

Nach den Erfolgen im Herbst steht für die Molitoris-Sieger ganz klar fest, dass sie selbstverständlich auch am 2. Teil des Wettbewerbs teilnehmen werden.

Was den LEGO-Roboter und das Hochbeet verbindet

Sehr praxisorientiert gestaltete sich die diesjährige MINT-Projektwoche im Gymnasialzweig der Molitoris-Schule. Doch ganz reibungslos ging die Woche auch in diesem Jahr nicht über die

Bühne. Nachdem im vergangenen Jahr coronabedingt keine Projektwoche stattfinden konnte, sorgte nun Orkantief „Ylenia” dafür, dass ein Tag komplett ausfiel. Nichtsdestotrotz konnte in allen Gruppen vieles von dem vorab Geplanten realisiert werden und das ließ sich auch durchaus sehen.

Richtig praktisch für die ganze Schulgemeinschaft errichteten Frau Pudenz und Herr Voges mit ihren Schülerinnen und Schülern ein Hochbeet, um darauf im Frühjahr Zwiebeln, Spinat, Radieschen, Kresse, Schnittlauch und anderes anzubauen, was Molitoris-Köchin Inge Dammeyer dann gut für die Mahlzeiten der Schülerinnen und Schüler verwenden kann. Von der Planung über die Materialbeschaffung bis hin zum eigentlichen Bau des Hochbeetes wurde in dieser Gruppe alles gemeinsam entwickelt und umgesetzt.

Auch die Projektgruppe „Das große Krabbeln” arbeitete sehr handlungsorientiert und nahm wirbellose Krabbeltiere unter die Lupe, genauer gesagt unter das Mikroskop. Die im schuleigenen Zoo lebenden Achatschnecken wurden genauso beobachtet wie Regenwürmer oder tote Heuschrecken. Wissenschaftliches Arbeiten und Zeichnen wurden den Gruppenmitgliedern von

Frau Grobecker und Frau Kienert ebenso vermittelt wie der Umgang mit dem Mikroskop.

Mit Tieren beschäftigte sich auch die Projektgruppe von Frau Ernst und Herrn Suchar, die unter dem Thema „Mich laust der Affe” die Verhaltensbiologie und deren Forschungsmethoden in den Mittelpunkt stellte. Abgerundet wurde diese Projektarbeit durch einen, von „Ylenia” noch unbeeinträchtigten, gemeinsamen Besuch im Zoo Hannover, bei dem an Zootieren praktische Verhaltensbeobachtungen durchgeführt werden konnten.

Wie wissenschaftliche Themen einem Publikum lebendiger und damit unterhaltsamer näher gebracht werden können, erfuhren die Gymnasiasten in der Projektgruppe von Frau Dr. Kyas und Herrn Gummelt. „Science Slam” stellt auf der Bühne oder auch mit Hilfe eines Video-Clips, der auf dem iPad entstand, Themen wie Verdauung oder Klimawandel für jedermann verständlich dar.

Frau Hesse und Frau Köhler erarbeiteten in ihrer Gruppe die Grundlagen des Geocachings und probierten diese Form der digitalen Schnitzeljagd natürlich mit den Schülerinnen und Schülern auch praktisch aus.

Bei Herrn Mohwinkel konnten die Gymnasiasten sich mit dem Aufbau und vor allem der Programmierung von LEGO Mindstorms Robotern beschäftigen. So stand im Mittelpunkt der Projektwoche einen mit Sensoren ausgestatteten Roboter zu entwerfen, zu bauen und sein Verhalten zu programmieren. Hier kamen also alle Technikbegeisterten voll auf ihre Kosten.

Insgesamt trug diese Projektwoche sicherlich dazu bei, bei allen Schülerinnen und Schülern Interesse an den MINT-Fächern, also Mathematik, Informatik, den Naturwissenschaften sowie Technik zu wecken. Viele tolle Projekte wurden angeboten und so wurde es auch möglich, den LEGO-Roboter und oder eben den Bau eines Hochbeetes praktisch kennenzulernen.

Schulausfall am 17.02.22

Wegen der bestehenden Sturmwarnung fällt der Unterricht am 17.02.22 aus. Es findet auch kein Homeschooling oder Notbetreuung statt.

Gruß,

J.Rabba

Von Strom, Papier, beschlagenen Gläsern und einer vergessenen Technik

Zu einem großartigen Erfolg wurde die diesjährige Teilnahme der Schülerinnen und Schüler der Molitoris-Schule am Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren”. Mit gleich vier Projekten gingen Gruppen der Harsumer Schule an den Start und jedes Projekt erhielt tatsächlich einen Preis. Hinzu kam noch ein Sonderpreis für Projektbetreuerin Ann-Christin Tomaschewski – eine wahrlich herausragende Leistung aller Beteiligten!

Die Präsentation der Projekte für die Jury musste coronabedingt per Live-Stream erfolgen, auf eine Präsentation aller teilnehmenden Projekte in der Hildesheimer Halle 39 musste wie im vergangenen Jahr auch dieses Mal leider verzichtet werden.

Trotzdem konnten die vorausgegangenen monatelangen Experimentierphasen hervorragend dokumentiert und der Jury präsentiert werden.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Molitoris-Lehrerinnen Ann-Christin Tomaschewski und Carla Schober führten Patrick Hagemann (G5), Ylvie Schummer (R5a) und Leo Marheinicke (R5a) 

Versuche durch, um mit Hilfe eines Fallrohrs Strom zu gewinnen. Die Ideen, Anstrengungen und Ergebnisse der 5. Klässler wurden von der Jury mit dem 3. Platz im Fachgebiet Technik belohnt.

Im selben Fachgebiet experimentierten Paul Hage (R5c) und Paul Köhler (G5) zur fast vergessenen Technik des Flettner-Rotors, Dies ist ein der Windströmung ausgesetzter rotierender Zylinder, der wie ein Segel wirkt und als Schiffsantrieb genutzt wird. Benannt ist er nach Anton Flettner, der ihn in den 1920er Jahren patentieren ließ. Mit ihren Versuchen zum Flettner-Rotor belegten Paul Hage und Paul Köhler den 2. Platz im Fachgebiet Technik und erhielten außerdem den Sonderpreis „Energiewende” in Höhe von 75 Euro. Dieser wurde gestiftet vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Noch erfolgreicher schnitten Amy Kreye, Melissa Yorulmaz sowie Hanna Zeggel (alle R7b) im Fachgebiet Chemie ab. Sie widmeten sich dem Recyceln von Papier und wurden von der Jury für ihre innovativen Ideen mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Als Regionalsiegerinnen fahren Amy, Melissa und Hanna im April zum Landeswettbewerb, der im PS-Speicher in Einbeck stattfindet. Zusätzlich erhielten die drei Jungforscherinnen noch den Sonderpreis „Ressourceneffizienz”, der vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gestiftet wurde und ebenfalls einen Wert von 75 Euro hat. Außerdem wurden sie vom Hildesheimer Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer zu einem „Forschertag” in das Roemer- und Pelizaeus-Museum in Hildesheim eingeladen.“

Ebenso erfolgreich waren Charlotte Denecke und Jan Torge Pfennig (beide G5) im Fachgebiet Arbeitswelt. Die beiden forschten, wie beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Beschlagen der Brille verhindert werden kann und stellten dafür letztendlich eine eigene, sehr erfolgversprechende Mischung verschiedener Flüssigkeiten her. Die Jury äußerte sich beeindruckt über die Experimente und Ergebnisse von Charlotte und Jan Torge und belohnte die beiden ebenfalls mit einem 1. Platz. Als Regionalsieger dürfen auch sie zum Landeswettbewerb nach Einbeck fahren. Zusätzlich wurden Jan Torge und Charlotte ebenfalls von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer zu einem „Forschertag” ins Hildesheimer Roemer- und Pelizaeus-Museum eingeladen.

Alle vier Projektgruppen waren mit Frau Schober und Frau Tomaschewski live bei der Siegerehrung in der Halle 39 in Hildesheim und erfuhren damit unmittelbar von ihren grandiosen Erfolgen. Patrick Hagemann, Ylvie Schummer, Leo Marheinicke, Paul Hage, Paul Köhler, Amy Kreye, Melissa Yorulmaz, Hanna Zeggel, Charlotte Denecke und Jan Torge Pfennig können sehr stolz auf sich und ihre Leistungen in den vergangenen Monaten sein. Seit Beginn des Schuljahres haben sie an ihren Projekten gearbeitet und damit viel Durchhaltevermögen bewiesen. Ganz herzliche Glückwünsche an alle Preisträger!

Die Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule bedankt sich ebenfalls sehr herzlich bei den Projekt-Betreuerinnen Ann-Christin Tomaschewski und Carla Schober, die mit viel Engagement, Zeit und Herzblut dafür gesorgt haben, dass die Schülerinnen und Schüler diese wunderbaren Erfolge erreichen konnten. Beide Molitoris-Lehrerinnen sind erst seit wenigen Jahren bei der Jugend forscht-AG mit dabei, konnten aber dennoch nahtlos an Erfolge der Molitoris-Schule in früheren Jahren anknüpfen. Die Jury des Wettbewerbs „Jugend forscht – Schüler experimentieren” würdigte dieses besondere Engagement und belohnte Ann-Christin Tomaschewski mit dem Sonderpreis „Engagierte Talentförderin”. Auch hierzu gratuliert die Schulgemeinschaft sehr herzlich!

Von Strom, Papier, beschlagenen Gläsern und einer vergessenen Technik

Mit gleich vier Projekten beteiligt sich die Molitoris-Schule am diesjährigen Wettbewerb „Jugend forscht-Schüler experimentieren”. Die Präsentation der Projekte für die Jury erfolgt am Mittwoch, 9. Februar per Live-Stream.

Mit tatkräftiger Unterstützung der Molitoris-Lehrerinnen Ann-Christin Tomaschewski und Carla Schober führten Patrick Hagemann (G5), Ylvie Schummer (R5a) und Leo Marheinicke (R5a)

Versuche durch, um mit Hilfe eines Fallrohrs Strom zu gewinnen. Amy Kreye, Melissa Yorulmaz  sowie Hanna Zeggel (alle R7b) widmeten sich dem Recyceln von Papier. Charlotte Denecke und Jan Torge Pfennig (beide G5) forschten, wie beim Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Beschlagen der Brille verhindert werden. Und Paul Hage (R5c) und Paul Köhler (G5) experimentierten mit der vergessenen Technik des Flettner-Rotors.

Die Schulgemeinschaft der Molitoris-Schule wünscht allen vier Gruppen am Mittwochvormittag eine gelungene Präsentation ihrer Versuche und Ergebnisse und drückt am Freitagnachmittag für die Preisverleihung kräftig die Daumen. Die Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger erfolgt ab 15.00 Uhr in der Hildesheimer Halle 39. Interessierte können die Feierstunde via Livestream auf dem YouTube-Kanal der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Hildesheim im Internet mitverfolgen.